Fußball-Bezirksliga: Varl am Montag gegen Quernheim / SuS empfängt Vlotho

„Kein Bock, das nochmal zu erleben“

Watschagan Harutjunjan (l.) und die Espelkamper dürfen sich keinen Ausrutscher mehr erlauben. - Fotos: Pollex

Wehdem - Am drittletzten Spieltag in der Saison der Fußball-Bezirksliga will der FC Preußen Espelkamp seine Position im Rennen um Meisterschaft und Aufstieg in die Landesliga festigen. Der Tabellenführer steht am Montag beim Auswärtsspiel gegen den TuS Bruchmühlen mächtig unter Druck.

Die Konkurrenz sitzt den Adlerträgern – die ein Spiel mehr bestritten haben – im Nacken und könnte aus eigener Kraft vorbeiziehen. Einen Ausrutscher darf sich die Mannschaft von Trainer Uwe Korejtek auf jeden Fall nicht mehr leisten. Der Tabellenneunte Bruchmühlen ist aber alles andere als ein Gegner, den man mal eben im Vorbeigehen schlägt: Erst vor zwei Wochen stolperte der SC Vlotho, einer von Espelkamps Konkurrenten im Titelrennen, über Brüchmühlen und verlor 2:3.

Den Espelkampern Schützenhilfe geben könnten die anderen Teams aus dem Kreis: Der SuS Holzhausen empfängt den Tabellendritten Vlotho, Union Varl hat es zu Hause mit dem BV Stift Quernheim zu tun. Die Quernheimer haben als Tabellenvierter auch noch eine Chance, in den Titelkampf einzugreifen. Allerdings dürften Varl und Holzhausen eigene Sorgen haben.

„Das wird ein sehr, sehr schweres Spiel“, sagt Philipp Knappmeyer, Trainer der Varler, die bereits als Absteiger feststehen. „Weil wir A) auf einen sehr guten Gegner treffen und B) uns mit uns selbst beschäftigen müssen.“

Für die Varler geht es vor allem darum, sich vernünftig zu verabschieden. „Es muss unser Ziel sein, alles mit Anstand zu Ende zu spielen“, sagt Knappmeyer. Er fordert daher: „Wir müssen extrem fleißig sein.“

Holzhausens Trainer Jörg Bohlmann muss sich etwas einfallen lassen, um dem favorisierten SC Vlotho beizukommen.

Dabei trifft er auf einen Gegner, den er für „mit die durchdachteste Mannschaft der Liga“ hält. „Die haben eine sehr gute Spielanlage, ein sehr gutes Passspiel, eine sehr gute Balance. Da macht es schon Spaß, zuzuschauen.“

Wenig Freude am Zuschauen hatte Knappmeyer aber im Hinspiel, als sein Team schon zur Pause mit 0:5 (dem späteren Endstand) hinten lag. Bereits nach zwölf Minuten musste Varls Keeper Marcel Redeker dreimal hinter sich greifen. „Ich habe keinen Bock, das nochmal zu erleben“, sagt Knappmeyer.

Knappmeyer selbst wird für alle Fälle wieder die Fußballschuhe einpacken müssen. Sein Kader ist wohl noch dünner besetzt als in der Vorwoche. Neben Marco Hodde, Lars Meier und Arif Arifoglou werden wohl Sebastian Lange und Timo Meyer aus beruflichen Gründen ausfallen. „Ich hoffe, dass wir 14, 15 Mann zusammenbekommen“, sagt Knappmeyer.

Während Union Varl bereits absteigen muss, hofft der SuS Holzhausen, sich zu retten. Die Mannschaft von Trainer Jörg Bohlmann hat noch drei schwere Heimspiele vor der Brust, muss bei vier Punkten Vorsprung auf einen Abstiegsplatz aber dringend nochmal punkten, um sich abzusichern.

Nach dem Vlotho-Spiel spielen die Holzhauser noch gegen die FT Dützen und den FC Preußen Espelkamp. So könnte es am letzten Spieltag der Bezirksliga im Kreisduell für die Teams vielleicht noch um alles gehen – Meisterschaft und Abstieg.

han

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