Neuer Trainer Uwe Korejtek setzt auf eigenen Nachwuchs

„Jugend forscht“ beim SV Schnathorst

Ex-Trainer Christoph Kuhlmann (links) steht dem SV Schnathorst noch als Spieler zur Verfügung, ebenso wie die Neuzugänge (stehend v.l.) Thorsten Korejtek, Raphael Kirschbaum, Johannes Wedel, (hockend) Philip Dreyer und Bastian Wessel.  - Foto: Meier

Schnathorst - Die Rückkehr in die Fußball-Kreisliga-A nach einigen Jahren im Mittelfeld der Kreisliga B hätte für den SV Schnathorst fast nicht besser laufen können. Auf Anhieb belegte der SVS unter Spielertrainer Christoph Kuhlmann einen sehr guten siebten Platz.

Diesen Platz wollen die Schnathorster jetzt nach Möglichkeit bestätigen. Doch die Vorzeichen haben sich geändert. Am markantesten ist dies sicherlich auf der Trainerposition zu spüren. Aus beruflichen Gründen stand Kuhlmann nicht mehr zur Verfügung. Bei ihrer Suche wurden die Schnathorster aber schnell fündig. Und der Name des Trainers steht für Qualität und Erfolg: Uwe Korejtek. 

In der vergangenen Saison führte Korejtek den FC Preußen Espelkamp fast in die Landesliga. Jetzt freut sich der 51-Jährige auf die Aufgabe in Schnathorst. Kuhlmann ist als Stand-by-Spieler und Teammanager weiter nah an der Mannschaft.

„Die Marschrichtung, vornehmlich mit einheimischen Spielern zu arbeiten, hatte mich schnell überzeugt. Ich arbeite gerne mit jungen Leuten zusammen, und hier in Schnathorst haben wir eine verdammt junge Mannschaft. Diese gilt es jetzt zu fördern und zu fordern. Von Vereinsseite gibt es keinen Druck, und wir können ganz sinnig in die Zukunft arbeiten“, erklärt Korejtek. Zudem war es wohl auch die Nähe zum Wohnort, die einen Anteil an „Ko“s Zusage beim SVS hatten. „Jetzt kann ich endlich mal mit dem Fahrrad zum Training fahren“, flachst der neue Coach.

Gar nicht zum Lachen war der Start in die neue Aufgabe. Gleich zu Beginn verletzten sich wichtige Spieler wie Marcel Noltemeyer oder Neuzugang Ali Ali Oglou. „Die alte Knieverletzung ist wieder aufgebrochen. Ich gehe nicht davon, dass Ali noch weiterspielen wird“. so Korejtek. „Wir hatten große Probleme durch Urlaube und Verletzungen und gleich zudem starke Gegner in den Testspielen. Die deutlichen Niederlagen haben gezeigt, dass ich damit der Mannschaft keinen Gefallen getan habe“, gibt Korejtek offen zu.

Mittlerweile haben sich die Fitnesswerte ebenso verbessert wie die sportlichen Ergebnisse. „Ich bin guter Dinge. Wir haben jetzt fünf Wochen Vorbereitung hinter uns, und so langsam greifen erste Automatismen. Dennoch war es bislang eher ein Kennenlernen. Gefühlt wird die Vorbereitung erst im November vorbei sein“, ist sich Korejtek bewusst. „Die Mannschaft ist nicht nur sehr jung, sondern hat auch viele tolle und unterschiedliche Charakter in ihren Reihen. Mir ist es ganz wichtig, dass wir vertrauensvoll miteinander umgehen.“

In der Vorbereitung gab es vor allem zwei Dinge, an denen der neue Trainer die Schwerpunkte gesetzt hat. „Die Mannschaft muss einfach lernen, auch ohne Christoph Kuhlmann auf dem Feld klarzukommen. Und Christoph wird bestimmt nicht immer zur Verfügung stehen. Zudem müssen wir defensiv einfach stabiler werden. In beiden Punkten sind wir auf einem guten Weg.“

Im Tor soll Thorsten Korejtek, der zuletzt Spielertrainer beim VfL Klosterbauerschaft war, für die nötige Sicherheit sorgen und auch die Vorderleute „wachhalten“. „Von den erfahrenden Spielern wie Thorsten, aber auch Benny Ruschmeier oder Fabian Peitzmeier erwarte ich, dass sie Verantwortung übernehmen und den jungen Spielern helfen.“

Neben Thorsten Korejtek gibt es mit Johannes Wedel (Preußen Espelkamp II) lediglich einen zweiten externen Neuzugang. Zudem verstärken Raphael Kirschbaum, der von der Zweiten hochrückt, und die A-Jugendlichen Bastian Wessel, Philip Dreyer und Cem Akyol den Kader. Außerdem sollen die älteren A-Jugendspieler regelmäßig mittrainieren. „Es ist schon ein kleines Projekt ,Jugend forscht‘, was wir hier angehen“, so Korejtek.

In der Meisterschaft geht es erst einmal darum, in der Breite mehr Stabilität zu bekommen. „Wir wollen auf jeden Fall die Klasse halten. Dazu müssen wir von Beginn an auch punkten. Den Rest sehen wir dann. Ich kenne die Kreisliga A zwar nicht sehr gut, aber es wird bestimmt eine interessante Saison“, so Korejtek.

mm

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