TuS Tengern arbeitet für den ersten Saisonsieg

Hebestreit will an der Offensive feilen

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Holm Hebestreit, Trainer des TuS Tengern, ist mit dem Saisonstart seiner Mannschaft nicht zufrieden.

Tengern - In der vergangenen Saison hatte Fußball-Landesligist TuS Tengern den inoffiziellen Titel als „Unentschieden-Meister“ knapp verpasst. Der VfB Schloß Holte hatte mit elf Remis noch eines mehr als die Südkreisler. In der neuen Saison scheint es fast, als wolle die Mannschaft von Trainer Holm Hebestreit den Titel noch in den Kreis Lübbecke holen. Im vierten Saisonspiel am Sonnabend gegen den FC Kaunitz spielte Tengern zum dritten Mal 1:1.

„Das war eine sehr engagierte Leistung der Mannschaft“, befand Hebestreit nach dem Spiel. „Eigentlich war es zu viel, um nur mit einem Punkt dazustehen.“ Mit erst drei Punkten auf dem Konto steht Tengern nun auf Rang zwölf – knapp vor der Abstiegszone.

Jan-Christoph Stühmeier hatte Tengern in der 29. Minute in Führung gebracht. Auf eine Art und Weise, die ebenso auffällig ist wie Tengerns Tendenz zum Unentschieden: Von den vier Saisontoren fielen drei nach Standardsituationen. Das von Stühmeier war eines davon. Er köpfte den Ball nach eine Ecke von Christian Kulynycz ins Tor (29.).

„Bei den Standards sind wir wieder sehr gut.“ Immerhin darüber konnte sich Holm Hebestreit freuen. „Aber wir schaffen es nicht aus dem Spiel heraus.“ Das lag unter anderem an unnötiger Hektik vor dem Tor, hat der Trainer beobachtet. Etwa in der 24. Minute, als Alexander Knicker eine gute Chance überhastet abschloss und am Kaunitzer Torwart scheiterte.

„Wir werden an den Abläufen in der Offensive arbeiten“, kündigte Hebestreit an. Dabei gehe es um die Ruhe vor dem Tor genauso wie zum Beispiel um die Schärfe der Pässe. Hebestreit: „Die Stürmer, die wir haben, sind ja durchaus gestandene Spieler. Das ist hinzukriegen.“

Sich im besten Fall für das Heimspiel am kommenden Sonntag gegen die SpVg Brakel warmschießen dürfte das Ziel der Tengeraner am Dienstagabend im Kreispokal sein, auch wenn A-Ligist SuS Holzhausen sicher nicht das leichteste Los im Viertelfinale ist.

„Wir müssen davon ausgehen, dass Holzhausen uns massiv unter Druck setzen wird“, sagte Hebestreit. Schließlich hätten die Holzhauser ihren offensivstarken Bezirksliga-Kader aus der Vorsaison zusammengehalten.

Verzichten muss Hebestreit auf Alexander Knicker, dem gegen Kaunitz ein Gegenspieler auf den Unterschenkel fiel. Eine Diagnose steht noch aus. Aber Knicker hätte Hebestreit eh geschont, so wie er plant, viele andere Stammkräfte zu schonen. Gegen Kaunitz hatte der Trainer einen Kader von 21 Mann gehabt. Jetzt dürfen sich die Ersatzspieler zeigen.

han

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