TuS N-Lübbecke gewinnt gegen ASV Hamm-Westfalen

Mit harter Arbeit zum Erfolg

Erfolgreichster Nettelstedter: Pontus Zettermann sorgte mit zehn Toren vor allem in der Schlussphase dafür, dass der TuS N-Lübbecke das Spiel nicht aus der Hand gab. - Foto: Pollex

Lübbecke - Der TuS N-Lübbecke hat seinen zweiten Platz in der zweiten Handball-Bundesliga verteidigt, aber der 27:26 (11:12)-Sieg gegen den ASV Hamm-Westfalen am Samstagabend in der Merkur-Arena war ein hartes Stück Arbeit.

Die Gastgeber kamen zwar gut in die Partie, konnten sich aber nie wirklich absetzen. Eine frühe Zwei-Tore-Führung glich der ASV zum 4:4 aus. Der TuS antwortete mit einer Drei-Tore-Serie durch Pontus Zettermann, Ramon Tauabo und Lukasz Gierak, was die Gäste zu einer ersten Auszeit veranlasste. Hamms Trainer Niels Pfannenschmidt fand offenbar die richtigen Worte. 

Zwar erhöhte der TuS N-Lübbecke durch Jo Gerrit Genz auf 8:4 (17.), nachdem nachdem Hamms Joscha Ritterbach einen Siebenmeter verworfen hatte, doch dann startete der ASV, auch begünstigt durch Fehler der Gastgeber, eine Aufholjagd. In der 26. Minute glichen die Gäste durch Jan Brosch zum 9:9 aus und gingen sogar mit einer 12:11-Führung in die Pause.

Die Anfangsminuten der zweiten Halbzeit gehörten wieder dem TuS N-Lübbecke. Zweimal Kenji Hövels, Zettermann und Nils Torbrügge holten die Führung für die Gastgeber zurück (15:13). Doch der ASV blieb dran und glich in der 44. Minute erneut aus (19:19). TuS-Trainer Aaron Ziercke griff zum zweiten Mal in dieser Halbzeit zur grünen Karte, um zu verhindern, dass seine Mannschaft das Spiel aus der Hand gab. 

Zehn Minuten vor Schluss spielte sich der TuS drei verwandelte Siebenmeter in Folge erneut eine Drei-Tore-Führung. In der 56. Minute erhöhrte Pontus Zettermann auf 26:22. Nach dem 27:23 durch Tim Remer zwei Minuten später schien die Partie entschieden zu sein, doch die Gäste steckten nicht auf und schafften in der Schlussminute durch Joscha Ritterback den Anschluss. Die verbleibenden zwölf Sekunden spielten die Gastgeber dann aber sicher herunter.

TuS N-Lübbeckes Trainer Ziercke ordnete den Sieg nicht nur wegen des knappen Ergebnisses in der Kategorie glücklich ein. Hamm sei der erwartet umbequeme Gegner gewesen, sagte er nach der Partie. Besonders unzufrieden war Ziercke, dass es zu selten gelungen war, die Außen ins Spiel zu bringen. Für seinen Geschmack ging es zu oft über die Mitte. Das Spiel habe gezeigt, dass er und seine Mannschaft noch viel Arbeit vor sich hätten, so der TuS-Trainer.

mer

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