Gastgeber RFV St. Georg Pr. Oldendorf siegt im Mannschaftsspringen für Hammer-Cup

Goldene Schleife für Henke

Sicher unterwegs: Natalie Bartsch vom RFV Wehdem-Oppendorf verhalf ihrem Team zu Rang vier im Mannschaftsspringen.  - Foto: Rohlfing

Pr. Oldendorf - Die ersten Plätze in den Wertungsprüfungen für den Hammer-Cup steckten jetzt beim Reitturnier in Pr. Oldendorf der Gastgeber und der RFV Espelkamp ein. Im abschließenden L-Springen des Turniers fügte Anna-Henrike Henke vom 1. Vehlager ZRFV ihrer umfassenden Sammlung einen weiteren Sieg hinzu. Insgesamt standen auf der Turnieranlage an der Engershauser Straße während der drei Turniertage 23 Prüfungen auf dem Programm.

Im abschließenden L-Springen mit Siegerrunde konnten sich vier Reiter für das Finale qualifizieren. Die goldene Schleife anheften ließen sich am Ende Anna-Henrike Henke und ihr bewährter Duke. Die Reiterin, die vor rund zwei Wochen auch das Hauptereignis beim Hallenreitturnier in Espelkamp gewonnen hatte, holte in Pr. Oldendorf auf dem zwölfjährigen Hannoveraner Wallach von Drosselklang II/Grannus außerdem Platz eins in einem A**-Springen. Platz zwei und drei beanspruchten nach der Siegerrunde Alina Peußner (RFV von Bismarck Exter) und Sebastian Krome (RV Nethegau Brakel). Mit vier Fehlerpunkten Vierter wurde Dietmar Holle (RV Destel) auf Cascada H.

In dem nach Nationenpreismodus ausgetragenen Mannschaftsspringen für den Hammer-Cup blieben sechs der acht Teams fehlerfrei. An die Zeiten von Luisa Lömker, Nele Stork, Sidney Schäffer und Laura Bergmeier kam aber kein anderer Verein heran. Die jungen Reiterinnen vom RFV St. Georg Pr. Oldendorf siegten vor dem RFV Großer Weserbogen und dem RFV Hille.

Die Mannschaftsdressur entschied diesmal der RFV Espelkamp für sich. Pauline Heuer, Lisa Marie Shaw, Jacqueline Uphoff und Marvin Döding holten Rang eins vor den Teams Großer Weserbogen und Pr. Oldendorf.

„Wir haben guten Sport gesehen“, resümiert Ulrike Dedert nach drei Turniertagen. Auch die Pferdesportler aus den eigenen Reihen konnten etliche Platzierungen sammeln. „Wir haben engagierte Reiter. Es kommen aber weniger nach als früher“, erklärt die Vereinssprecherin und verweist auf die geburtenschwachen Jahrgänge und einen Schulunterricht, der bis weit in den Nachmittag dauert.

Mit der Resonanz auf die erstmals ausgeschriebene Springpferdeprüfung der Klasse M ist die Vereinssprecherin zufrieden. „Es war sogar Andreas Kreuzer am Start“, stellt sie fest. Der gebürtige Rheinländer, der trotz seiner 25 Jahre schon zu den Großen im Springsport gehört, betreibt seit kurzem seinen Stall in Herford. In Pr. Oldendorf platzierte er sich mit dem Contrendo-Sohn Congrato in den Springpferdeprüfungen. Es habe sich bewährt, für die Reiter und ihre Nachwuchspferde am Turnierfreitag zwei Prüfungen hintereinander anzubieten. „Das werden wir auch wohl so beibehalten“, berichtet Ulrike Dedert.

Mit dem Hammer-Cup geht es schon am nächsten Wochenende weiter. Dann ist der RFV Großer Weserbogen bei seinem Turnier mit Wettkampf um die Kreisstandarte Gastgeber für die nächsten Wertungsprüfungen des Minden-Lübbecker Mannschaftscups auf E-Niveau. 

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