TuS Tengern gewinnt Blitzturnier in Oppendorf

5:1 gegen Werder legt den Grundstein

Alexander Knicker (l.) machte gegen Werder Bremens U21 ein starkes Spiel und erzielte das zwischenzeitliche 4:1. - Foto: Pollex

Oppendorf - Trainer Holm Hebestreit findet: „Erfolgserlebnisse sind immer gut fürs Ego.“ Von daher nimmt sein TuS Tengern vom Sportfest des TuS Oppendorf wohl noch etwas mehr mit als ein wenig Spielpraxis und ein bisschen Geld für die Mannschaftskasse. Der TuS Tengern hat am Sonntag verdient das gut besetzte Blitzturnier in Oppendorf gewonnen. Der Landesligist setzte sich gegen Werder Bremens U21 und den TuS Bersenbrück durch.

In drei Spielen zu je 45 Minuten traten die drei Mannschaften an. Im Auftaktspiel legte der TuS Tengern gleich den Grundstein für den späteren Turniersieg. Satt mit 5:1 – und auch in dieser Höhe verdient – setzte sich die Hebestreit-Elf gegen Werder Bremens U21, einen Bremen-Ligisten, durch.

Bereits nach zwei Minuten klingelte es im Bremer Kasten. Shindar Mohammad war zur Stelle. Das zweite Tor ging nach rund einer Viertelstunde aufs Konto von Yasin Köse, der nach Solo dem Torwart keine Chance ließ.

Bremen wurde kurzzeitig besser, schaffte mit einem Freistoß fast den Anschlusstreffer. Doch dann kam wieder Tengern: Lukasz Grzegorczyk erzielte mit einem platzierten Schuss von der Strafraumgrenze ins lange Eck das 3:0 (28.). Der Treffer für Bremen durch Bakery Jatta hatte keinen Einfluss mehr aufs Ergebnis.

Zwei Minuten vor Spielende hatte Benjamin Bley auf der linken Seite jede Menge Platz, flankte in die Mitte und fand in Alexander Knicker am kurzen Pfosten einen dankbaren Abnehmer – 4:1. Mit einem Kopfball nach einer Ecke erzielte Kapitän Wojtek Kosecki in der letzten Minute den 5:1-Endstand.

Durch den Sieg verdiente sich die Mannschaft von Coach Holm Hebestreit eine Pause. Der Verlierer musste nämlich schon 15 Minuten später gegen den TuS Bersenbrück wieder ran. Auch dort unterlag Bremen. Der Oberligist gewann 2:0.

Das letzte Spiel des Tages sollte also auch ein Endspiel um den Turniersieg sein. Bersenbrück stellte sich als weitaus härterer Gegner als Bremen heraus. Dennoch ging Tengern in Führung. Nach zwölf Spielminuten zirkelte Yasin Köse einen scharf geschossenen Freistoß ins Eck zum 1:0.

Danach war es ein Spiel auf Augenhöhe – mit leichten Vorteilen für Bersenbrück. Nach einem Konter hatte Andrey Homer Zeit und Platz, sich im Strafraum den Ball auf den rechten Fuß zu legen und ins lange Eck zum 1:1 einzuschießen. Danach war Terngern im Glück: Schiedsrichter Christoph Gerling verweigerte Bersenbrück nach einem Trikotzerrer einen Strafstoß. Außerdem kam der Oberligist nach zwei Standards zu hochkarätigen Chancen. Das 1:1 reichte Tengern dank des besseren Torverhältnisses zu Platz eins.

„Man hat gemerkt, dass Bersenbrück körperlich schon weiter war als wir“, sagte ein insgesamt zufriedener Holm Hebestreit nach dem Spiel. Er beklagte allerdings, dass seiner Mannschaft oftmals noch der letzte Ball in die Spitze gefehlt habe. „Aber wir haben ja noch zwei Wochen Zeit.“ - han

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