Aufstieg steht hinten an

Fußball-A-Ligist Isenstedter SC leitet Verjüngung ein 

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Das Trainer-Team Jörg Koch (hinten v.l.), Christian Gieselmann, Sebastian Vogt und Jochen Beihl freut sich auf die Neuen Jonas Oestreich (vorne v.l.), Yannic Schlüter und Malte Kleimann. 

Isenstedt - Nach vier Jahren mit Axel Krüger als Trainer will sich der Isenstedter SC jetzt in ein neues langfristiges Abenteuer stürzen: Christian Gieselmann und Sebastian Vogt, vergangene Saison bereits drei Monate Trainer-Vertretung, übernehmen die Geschicke beim Fußball-A-Ligisten – und leiten eine Verjüngung im Verein ein.

„Sie haben für zwei Jahre Vertrag. Aber ich bin hundertprozentig überzeugt, dass es noch länger geht“, sagt ISC-Sportleiter Rolf Halwe bereits zur Vorstellung des neuen Gespanns, das in der vergangenen Saison noch gemeinsam auf dem Platz stand.

Mit Start in die neue Saison will sich der Verein, der vor einem Jahr aus der Bezirksliga abgestiegen war, ein Stück weit ein neues Gerüst aufbauen. Mit Christian Vogt und Andreas Bajohr haben zwei erfahrene Spieler das Team Richtung VfB Fabbenstedt verlassen. Für sie rücken eine Handvoll A-Jugendliche und zwei Mann aus der Reserve nach. Um externe Neuzugänge habe man sich bemüht, aber bei keinem Spieler habe man so richtig zusammengepasst, sagt Gieselmann.

Neben langfristigen Plänen gehöre es zur Maxime des Vereins, so Halwe, auf die Jugend zu setzen. Eigene ausgebildete Spieler sollen die Basis der Mannschaft sein. In der kommenden Saison sei es daher das oberste Ziel, die Jungen in die Mannschaft zu integrieren. Ganz in Ruhe. Danach könne man sich wieder Gedanken über einen Aufstieg machen. Für die kommende Saison sei eine Platzierung um Rang fünf realistisch, sagt Gieselmann.

Eigentlich muss man auch Sebastian Vogt als Abgang sehen. Wegen anhaltender Verletzungssorgen will der jetzige Co-Trainer nicht mehr als Spieler in Erscheinung treten – nur, wenn die personelle Not mal ganz groß sein sollte. „Ich merke, dass es mir ohne Fußball besser geht“, sagt er.

Und eigentlich soll er auch nicht mehr spielen. Denn Christian Gieselmann ist bereits Spielertrainer. „Wir brauchen einen Spielertrainer auf dem Feld und einen Trainer an der Seitenlinie“, sagt Rolf Halwe.

Unterstützt werden die Trainer-Neulinge von Jörg Koch und Jochen Beihl. Gerade auf Beihl wird es ankommen, die vielen Muskelverletzungen der Vergangenheit abzustellen. „Wir wollen mit unserer Stammmannschaft regelmäßig vertreten sein“, nennt Gieselmann ein weiteres Ziel für die neue Saison.

Aufgabe von Gieselmann und Vogt wird es zunächst sein, die Mannschaft konditionell topfit aufzustellen. Taktisch brauche er gar nicht viel machen, glaubt der Spielertrainer. „Axel Krüger hat die Mannschaft vom taktischen Verständnis nach vorne gebracht. Davon zehren wir noch.“

Eins will er aber ändern: „Wir werden ein bisschen offensiver agieren.“ Denn genau dafür habe er das Personal. Der Spaß soll außerdem nicht zu kurz kommen.

Insgesamt hat Christian Gieselmann einen guten ersten Eindruck seiner Mannschaft gewonnen. „Wir freuen uns auf die Saison und sehen uns gut aufgestellt“, sagt er. „Ich glaube, wir haben eine gute Mischung: ein paar Ältere, viele Jüngere.“ Und Rolf Halwe ergänzt: „Darauf kann man aufbauen.“ 

han

Der Kader

Neuzugänge: Yannic Schlüter, Malte Kleimann, Jonas Oestreich, Joshua Harms, Philipp Haas (alle A-Jugend), Dominik Berner, Florian Viermann (zweite Mannschaft)

Abgänge: Andreas Bajohr (Alte Herren VfB Fabbenstedt), Christian Vogt (VfB Fabbenstedt)

Trainer: Christian Gieselmann

Saisonziel: Top fünf

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