Fußball-Kreisliga A: TuS Dielingen nach 2:0 kurz vor Meisterschaft und Aufstieg

Das erste Tänzchen

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Der TuS Dielingen feierte den Sieg gegen Gehlenbeck und ist so gut wie Meister.

Dielingen - Noch war es nur eine Wasserdusche, die sich die Spieler vom TuS Dielingen nach dem Spiel gönnten. Der Tabellenführer der Fußball-Kreisliga A hatte sein Heimspiel gegen den TuS Gehlenbeck verdient mit 2:0 (0:0) gewonnen und feierte das nach dem Schlusspfiff mit einem Tänzchen und Wasserspritzern.

Hätten die Dielinger da schon die Nachricht von der Niederlage des Verfolgers aus Tengern gehabt, wären die Freudentänze möglicherweise noch ausgelassener gewesen. So stehen die Dielinger kurz vor dem Gewinn der Meisterschaft. Sollte der TuS Tengern II sein Spiel am Mittwoch beim SSV Pr. Ströhen nicht gewinnen, können die Dielinger die Meisterschaft „auf dem Sofa“ holen.

„Damit beschäftigen wir uns aber erst mal nicht. Wichtig war, dass wir mit dem Sieg heute unsere Pflicht erledigt haben“, sagte Trainer Wolfgang Hagedorn, als er aus dem Kreis der Tanzenden entkommen war. Er hatte vor allem im zweiten Durchgang einen engagierten Auftritt seines Teams gesehen. „Im ersten Durchgang war es ja eher ein Sommerkick. Nach der Pause hat die Mannschaft gezeigt, dass sie das Spiel gewinnen will“, lobte Dielingens Coach.

Dielingen machte nach dem Seitenwechsel Druck und ließ die Gehlenbecker kaum ins Spiel kommen. Nach einem Eckball strich ein Kopfball von Stefan Lekon noch knapp am Tor vorbei (50.), kurz darauf zappelte das Leder aber dann im Netz. Nach einer weiteren Ecke bekam die Gehlenbecker Abwehr den Ball nicht aus der Gefahrenzone und war für einen Moment nicht im Bilde. Ephraim Pieper reagierte entschlossen und drosch das Spielgerät vom Fünfmeterraum aufs Tor. Von Gehlenbecks Oliver Kottkamp noch unhaltbar abgefälscht segelte der Ball unhaltbar zum 1:0 ins Tor der Gäste (53.).

„Das war auch eine Sache des Willens. In diesen Situationen muss man wach und hungrig sein“, so Trainer Hagedorn. Sein Team bestimmte fortan das Spiel, baute aber nur wenig Druck auf. Im Spiel nach vorne fehlte oft die letzte Präzision oder der Blick für den Mitspieler. Vor allem Vedat Akti verzettelte sich einige Male in Einzelaktionen, statt den Ball auf die besser postierten Mannschaftskameraden durchzustecken. Und so zog sich die Spielentscheidung bis in die Schlussminute hin.

Als die Gehlenbecker Abwehr in der Schlussphase nach vorne rückte, nutzte Samet Uslu das eiskalt aus. Er nahm einen langen Ball auf, überlief den ebenfalls sehr weit vorne stehenden Gehlenbecker Torhüter Christian Lömker und schoss eiskalt zum 2:0-Endstand ein (90.). Sein anschließender Jubelsprung sollte der Auftakt für die ausgelassenen Freudentänze nach dem Schlusspfiff von Schiedsrichter Andreas Varenkamp bilden.

„Wir haben in der zweiten Halbzeit die richtige Einstellung gezeigt und verdient gewonnen. Wichtig ist vor allem, dass wir jetzt zum dritten Mal in Folge ohne Gegentor geblieben sind. Das ist die Basis für erfolgreiche Spiele“, lobte Dielingens Trainer seine Defensivabteilung.

pr

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