D-Jugend der JSG Stemweder Berg verliert 5:6

Enttäuschung nach furioser Aufholjagd

Noah Spreen (r.) von der JSG Stemweder Berg bekamen die Spieler der JSG Lohe/FC Bad Oeynhausen nicht in den Griff. - Foto: Pollex

Stemwede - Sven Hohnstädt war nach dem Spiel platt. Für den D-Junioren-Trainer der JSG Stemweder Berg war das Spiel seiner Mannschaft in der Aufstiegsrunde zur Bezirksliga am Sonnabend genauso eine mitreißende Achterbahnfahrt wie für seine Spieler. 0:4 hinten gelegen, auf 5:5 ausgeglichen – und am Ende doch noch verloren. Gegen die JSG Lohe/FC Bad Oeynhausen gab es ein 5:6.

„Ob die jetzt ein Tor besser waren oder nicht – keine Ahnung“, teilte Hohnstädt nach dem Spiel mit. „Ist mir jetzt gerade nach dem Spiel auch egal.“

Hohnstädts Mannschaft erwischte einen absoluten Fehlstart ins Match. Bereits nach 22 Minuten stand es 0:4. „Wir wollten Lohe/Bad Oeynhausen nicht ins Spiel kommen lassen, eng am Gegner sein und aggressiv in die Zweikämpfe gehen. Aber genau das haben wir zu Beginn nicht geschafft“, sagt der Trainer. „Und wenn man die spielen lässt fallen zwangsläufig die Tore.“ Vor der Pause schafften die Stemweder immerhin noch das 1:4 durch Noah Spreen (24.).

Nach dem Tor, so Hohnstädt, habe man gemerkt, dass der Gegner auch nur mit Wasser koche, und die Stemweder schöpften neuen Mut. Das habe sich auch nicht geändert, als direkt nach Wiederanpfiff das nächste Gegentor fiel. Hohnstädt: „Auch das 1:5 – so komisch es klingt – warf uns nicht aus der Bahn. Ganz im Gegenteil.“

Denn dann wurden die Gegner nervös. Noah Spreen erzielte das 2:5 und 3:5. Benjamin Möller ließ kurz darauf das 4:5 und 5:5 folgen. In der 52. Minute stand es plötzlich Unentschieden.

In einer spannenden Schlussphase gab es Chancen auf beiden Seiten, aber nur ein Team sollte nochmal treffen: Mohammed Tokko erzielte das 6:5 für Lohe/Bad Oeynhausen. Die Stemweder warfen alles nach vorne, weigerten sich, aufzugeben, aber ein Tor war nicht mehr drin.

Hohnstädt: „Aufgeben kennen wir nicht“

„Am Ende steht man dann mit 5:6 da, bekommt Komplimente von allen Seiten und hat trotzdem unter dem Strich nichts Zählbares erreicht“, sagt ein enttäuschter Hohnstädt. Trotzdem merkt man ihm auch Stolz an für die furiose Aufholjagd: „Meine Mannschaft war in einer sehr sehr guten zweiten Hälfte auf dem Weg zu etwas ganz Großem“, so der Coach.

Für Hohnstädt bleibe die Erkenntnis, dass seine Mannschaft gegen einen sehr starken Gegner kurz vor der großen Überraschung stand. „Allen anderen sei gesagt: Aufgeben kennen wir nicht.“

Am kommenden Mittwoch geht es zum zweiten Spiel der Aufstiegsrunde. Gegner ist die SG Schweicheln – eine Mannschaft, die am Sonnabend gegen den SV Werl-Aspe mit 0:8 unter die Räder kam. - han

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