Fußball-Kreisliga A: Union Varl gewinnt Stadtderby gegen TuSpo Rahden mit 2:0

Dreimal Alu-Pech? Macht nix!

Die beiden Varler Dominik Wehbrink (l.) und Pascal Meier nehmen Rahdens Nurettin Sari in die Mangel. - Fotos: Pries

Varl - Von Willi Pries. Einen Schönheitspreis gab es am Ende nicht, aber auf den kam es den Varlern auch gar nicht an. Beim 2:0 (1:0)-Sieg von Union Varl im Spiel der Fußball-Kreisliga A gegen den TuSpo Rahden waren es nur die drei Punkte, die für die Gastgeber wichtig waren. „Es war kein schönes Spiel“, räumte Varls Fußballobmann Mario Lange nach dem Abpfiff ein.

Lange vertrat den aus familiären Gründen verhinderten Trainer Stefan Hartmann an der Seitenlinie. Er sah zunächst ein Spiel, in dem die Rahdener unerwartet kämpferisch zu Werke gingen. Mit vielen gewonnenen Zweikämpfen holten sich die Gäste Selbstvertrauen und wagten sich mit zunehmender Spieldauer auch weiter nach vorne.

„Das sieht gut aus, genau so weitermachen“, feuerte Betreuer Udo Blase seine Jungs an, nachdem sie sich mit einer schönen Kombination bis in den Varler Strafraum vorgearbeitet hatten. Lediglich der Abschluss ließ auf Seiten der Gäste zu wünschen übrig.

Hier waren die Varler zwingender. Nach einer Viertelstunde verhinderte nur die Querlatte einen Treffer für „United“. Ein starker Freistoß von Pascal Meier klatschte ans Torgestänge und prallte ins Feld zurück. TuSpo-Keeper Yannick Wegehöft wäre chancenlos gewesen (15.).

Nach einer kurzen Trinkpause wirkten die Varler etwas frischer und erzielten den Führungstreffer. Pascal Meier bekam den Ball im Strafraum vor die Füße und zog trocken zum 1:0 ins lange Eck ab (36.). Die Rahdener reklamierten allerdings, dass Dennis Kattelmann zuvor gefoult worden war.

„Der Schiedsrichter hat hier auf Vorteil für uns entschieden, obwohl der Ball nach dem Foul beim Gegner gelandet ist“, ärgerte sich Rahdens Trainer Martin Neumann nach dem Schlusspfiff. Nach dem Treffer hatte er lautstark beim Schiedsrichter reklamiert und war daraufhin zunächst von ihm ermahnt worden. Als er dann auch noch Beifall klatschte, verwies ihn der Unparteiische des Feldes (37.). „Ich habe nur nachgefragt, ob er die Vorteilsregel kennt“, schilderte Neumann seine Sicht später.

Kapitän Andre Lange (l.) und Union Varl gewannen das umkämpfte Spiel gegen Julius Buckermann und den TuSpo Rahden.

Kurz vor dem Halbzeitpfiff hätten die Varler ihre Führung ausbauen können, aber erneut stand das Aluminium im Weg. Wieder war es Pascal Meier, der einen Freistoß aufs Rahdener Tor brachte. Dieses Mal sprang der Ball vom Innenpfosten ab und trudelte vor der Linie des Gäste-Tores her (40.). Mit der Führung im Rücken agierten die Varler im zweiten Durchgang sicherer und übernahmen die Spielkontrolle. Die Gäste konnten sich nur noch selten in der Offensive durchsetzen. „Wir waren danach etwas zwingender“, fand Mario Lange nach dem Spiel.

Sein Team konnte die Überlegenheit aber zunächst nicht in Tore umsetzen. Nico Wehbrink traf aus spitzem Winkel nur den Außenpfosten (50.), Lars Meier scheiterte nach einem Steilpass am herauslaufenden Rahdener Torhüter (78.). Wenige Minuten vor dem Abpfiff machte dann Sebastian Burkert den Sack endgültig zu. Die TuSpo-Abwehr konnte einen Ball nicht aus dem Fünfmeterraum schlagen, Burkert lauerte am langen Pfosten und drückte den Ball zum 2:0 über die Linie (88.).

„Für uns waren heute nur die drei Punkte wichtig, alles andere vergessen wir mal schnell wieder“, sagte Mario Lange nach dem Abpfiff. Rahdens Spielführer Jan Streich, der nach dem Abpfiff noch mit dem Unparteiischen über den Platzverweis seines Trainers sprach, nahm das Positive aus dem Spiel mit. „Wir haben in der ersten Halbzeit unsere bis jetzt beste Saisonleistung gezeigt. Daran wollen wir anknüpfen“, sagte der TuSpo-Kapitän.

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