Fußball-Bezirksligist vor schwerer Aufgabe beim FC Bad Oeynhausen

TuS Dielingen keine „ängstliche Maus“

Sein Einsatz gegen Bad Oeynhausen ist fraglich: Dielingens Kapitän Dirk Schomäker (l.) laboriert an einer Knieverletzung und brach unter der Woche das Training ab. - Foto: Russ

Dielingen - Mit vier Punkten aus zwei Spielen ist der Start in die Fußball-Bezirksliga-Saison für Aufsteiger TuS Dielingen zweifellos gut gelungen. Am Sonntag wartet allerdings der nächste Brocken auf die Dielinger. Der FC Bad Oeynhausen ist mit zwei Siegen in die Meisterschaft gestartet und wird im Kampf um die vorderen Plätze ein Wörtchen mitreden wollen.

Die Dielinger gehen allerdings selbstbewusst ins Match. „Wir werden uns nicht wie die ängstliche Maus im Mauseloch verkriechen“, sagt Fußball-Fachwart Heinfried Beneker. „Wir haben gezeigt, dass wir in dieser Liga mitspielen können.“ Am ersten Spieltag hatten die Dielinger Meisterschaftskandidat Preußen Espelkamp geschlagen, am zweiten auch am Sieg gegen den TuS Lohe geschnuppert.

Zehn Tore hat Bad Oeynhausen in den ersten beiden Saisonspielen geschossen. Für die Mannschaft von Trainer Wolfgang Hagedorn wird es daher entscheidend sein, stabil in der Defensive zu stehen und über einzelne Nadelstiche Akzente nach vorne zu setzen. Möglicherweise setzt Hagedorn auf zwei Sechser statt nur einem.

Eine Herausforderung wird auch der Platz an sich sein: Noch sind die Dielinger nicht an Kunstrasen gewöhnt. Das dürfte der Bad Oeynhauser Offensive in die Karten spielen.

Ersetzen muss Wolfgang Hagedorn den zentralen offensiven Mittelfeldmann David Schmidt, der gegen den TuS Lohe am vergangenen Wochenende Gelb-Rot gesehen hatte. Tristan Groß wird ihn ersetzen.

Noch unklar ist der Einsatz von Kapitän Dirk Schomäker. Der Neuzugang hatte sich bereits am ersten Spieltag gegen Preußen Espelkamp eine Bänderdehnung im Knie zugezogen und im Spiel gegen Lohe auf die Zähne gebissen. Im Training unter der Woche machte sich die Verletzung wieder bemerkbar.

„Bad Oeynhausen ist der Favorit. Unser Ziel muss es aber sein, einen Punkt zu holen“, sagt Heinfried Beneker. „Ob es realistisch ist, weiß ich nicht. Aber wenn wir nicht dran glauben, bräuchten wir die Stunde mit dem Bus gar nicht erst hinzufahren.“ Er gibt aber zu: Selbst wenn ein Punktgewinn nicht gelingt, wäre es kein Beinbruch für den Aufsteiger. - han

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