Stemweder Schwimmerin erfolgreich bei Kurzbahncup 

Deutscher Rekord für Annika Lekon

Das Schwimm-Team von BSG Espelkamp mit Nick-Elias Olek (v.l.), Annika Lekon, Emely Schubert, Jany-Noah Olek, Juliana Schubert und Lukas Pillkahn ging in Remscheid erfolgreich an den Start.

Espelkamp - Startsprung, 1500 Meter schwimmen, das Ganze schnell angehen und schauen, was hinten raus noch geht – das war die Vorgabe von Trainer Horst Beneker und Landestrainer Lukas Niedenzu für die Stemweder Schwimmerin Annika Lekon von der BSG Espelkamp. Und hinten raus ging viel – als Annika Lekon nach 28:05,45 Minuten anschlug, hatte sie einen neuen deutschen Rekord im Bereich des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) in ihrer Startklasse geschwommen.

Über 1500 Meter bärenstark: Annika Lekon.

Aber auch die anderen fünf Aktiven des BSG nutzten das schnelle Remscheider Wasser beim zehnten Kurzbahncup des Behinderten- und Rehabilitationssportverband NRW (BRSNW) zu tollen Zeiten und Platzierungen, berichtet Beneker. So überzeugte Janyk-Noah Olek in der Jugend A bei allen sechs Starts mit Top-Ten-Platzierungen. Über 200 Meter Freistil holte er sich in 2:51,76 Minuten eine verdiente Silbermedaille, über die kurzen Rücken- und Freistilstrecken zeigte er nach der Sommerpause gute Leistungen, und auf der 800-Meter-Strecke bewies er in 14:12,93 Minuten, dass er auch über die langen Strecken glänzen kann.

Sein jüngerer Bruder Nick-Elias deutete vor allem auf den Rückenstrecken sein Leistungsvermögen an: Er holte sich in der Jugend D Bronze über die 50-Meter-Strecke und schwamm vor allem über die doppelte Distanz in 2:35,47 Minuten eine gute Zeit. Aber auch die Freistilstrecken – inklusive der erstmals von ihm geschwommenen 200 Meter – passten.

Bei seinem ersten großen Wettkampf überzeugte in der Jugend E auch der neunjährige Lukas Pillkahn. Aufgeregt vor dem Start und richtig zufrieden anschließend – das konnte er nach seinen Leistungen über 50 Meter Brust und 50 Meter Freistil auch sein.

In der Jugend D schwamm Juliana Schubert die kurzen Rücken- und Freistilstrecken, blieb über 50 Meter Freistil in 0:50,76 Minuten und über 100 Meter Freistil in 1:59,04 Minuten unter ihren bisherigen Bestzeiten und überzeugte auch auf den anderen Strecken. Ihre Schwester Emely startete in der Jugend C auf fünf Strecken und holte über 50 Meter Freistil in 0:58,09 Minuten eine Top-Ten-Platzierung.

Annika Lekon hatte sich für das Wettkampfwochenende viel vorgenommen. Nachdem ihr der deutsche Rekord gelungen war, sprang sie noch weitere acht Mal ins Remscheider Wasser. Dabei sprangen fünf neue Bestzeiten über 50 Meter Schmetterling, 50 und 200 Meter Freistil sowie 50 Meter und 100 Meter Rücken (1:45,29 Minuten) heraus.

Über 400 Meter Freistil blieb sie in 6:56,16 Minuten nur knapp über ihrer Bestzeit, und über 800 Meter Freistil verfehlte sie ihren eigenen im vergangenen Jahr an gleicher Stelle aufgestellten deutschen Rekord nur um eine Sekunde – aber der wird, da waren sich die Trainer und Betreuerin Simone Olek einig, bei einem der nächsten Wettkämpfe auch fallen.

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