Volleyball: SG Levern-Rahden I startet am Sonntag in die Verbandsliga – und will oben angreifen

Aufsteiger setzt sich hohe Ziele

Die Volleyballer der SG Levern-Rahden I wollen als Aufsteiger in der Verbandsliga oben mitspielen.

Wehdem - Ein Aufsteiger setzt sich große Ziele. „Wir wollen auch in der Verbandsliga oben mitspielen“, sagt Eike Dyck, Mannschaftsführer bei den Volleyballern der SG Levern-Rahden I. Das Team von Trainer Thorsten Truschkowski war in der Landesliga-Saison zuvor hochüberlegen aufgestiegen. „Ich gehe davon aus, dass wir in der Liga alle schlagen können.“

Zuversichtlich macht Dyck die Vorbereitung. In den Testspielen vor der Saison haben die Volleyballer auch gegen gestandene Verbands- und sogar Oberligisten nicht nur mitgehalten – sondern die meisten Spiele auch gewonnen, berichtet Dyck.

„Im Grunde genommen haben wir dieselbe Mannschaft wie im Vorjahr“, sagt der Mannschaftsführer. Vom VfL Lintorf II kommt außerdem Roman Ziemski. Der 19-Jährige habe eine gute volleyballerische Ausbildung durchlaufen, habe aber nach einer kürzlichen Knieentzündung noch Rückstand und werde erst nach einigen Wochen bei der Reserve ans erste Team herangeführt.

Noch eine ganze Weile fehlen wird den Levern-Rahdener Eike Langenberg, der sich im Sommer bei einem Beachvolleyball-Turnier einen Kreuzbandriss zuzog. „Eventuell ist er zur Rückrunde wieder dabei“, hofft Dyck.

Insgesamt schätzt Dyck, dass die Landesliga relativ schwach besetzt sei. Teams wie Bünde, der TuS Eintracht Minden, der TV Pivitsheide und der VC Altenbeken-Schwaney kenne er noch aus Landesliga-Jahren und meint: „Die sollten wir auf jeden Fall schlagen.“ Deutlich schwerer werde es gegen den Gütersloher TV und die zwei Teams vom SV Bielefeld.

Gegen Bielefeld III (die am ersten Spieltag gegen Bielefeld IV gewann) beginnt für die Levern-Rahdener die Saison am kommenden Sonntag um 16 Uhr in der heimischen Festhalle Levern. Wegen Terminproblemen hat Levern-Rahden als einziges Team neben Güterloh bisher noch kein Spiel bestritten.

„Wir sind noch eingespielt aus dem letzten Jahr“, sagt Dyck vorfreudig auf die neue Saison und hofft, „dass man uns unterschätzt als Aufsteiger“. Wichtig werde es gegen Bielefeld sowie in der gesamten Spielzeit, dass das Team es schafft, in Schwächephasen nicht unkonzentriert oder demotiviert zu werden. „Dann dürfen wir nicht die Köpfe hängen lassen. Dann müssen wir von Punkt zu Punkt denken“, sagt Dyck und meint, dass es in diesem Bereich noch Verbesserungspotential gebe. Das habe er auch während der sonst guten Vorbereitung gemerkt.

In seine zweite Saison geht Trainer Thorsten Truschkowski, der die Levern-Rahdener bereits vor einigen Jahren gecoacht hatte. „Er hat uns taktisch enorm weitergebracht“, sagt Dyck. Von daher sind hochgesteckte Ziele nur angemessen. 

han

Der Kader

Eike Dyck, Florian Fehnker, Lars Wittkötter, Eike Langenberg, Erwin Derksen, Daniel Kopp, Marc Puschmann, Dennis Latzel, Thomas Dick, Roman Ziemski

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