TuS Gehlenbeck bleibt bescheiden

Auch Zapatka zählt auf eigene Jugend

Blicken zuversichtlich, aber auch realistisch auf die neue Saison (v.l.): Timo Hentschel, Betreuer Wolfgang Stöckmann, Lukas Haake, Trainer Frank Zapatka und Tom Lennart Hege.  - Foto: Meier

Gehlenbeck - Beim TuS Gehlenbeck begann mit der Sommervorbereitung auf die Saison 2016/17 eine neue Ära. Unter dem bisherigen Trainer Christoph Kämper war der TuS Gehlenbeck zunächst aus der Kreisliga A abgestiegen, dann postwendend wieder aufgestiegen und hatte in der vergangenen Saison einen überragenden vierten Platz in der Endabrechnung belegt. Nach der Saison gab es einen Tausch auf der Trainerposition. Während Kämper nun die zweite Mannschaft trainieren wird, hat Frank Zapatka die erste Mannschaft übernommen. Ein logischer Schritt, denn Zapatka trainierte den Großteil des Kaders bereits in der A-Jugend.

„Die gute Aufbauarbeit von Christoph Kämper gilt es jetzt fortzusetzen. Man muss den Jungs nicht mehr viel erklären, da alle wissen, was zu tun ist. Deswegen brauche ich auch nicht viel verändern“, erklärt Frank Zapatka. Von dem vierten Tabellenplatz aus der Vorsaison lässt man sich beim TuS Gehlenbeck aber nicht blenden. „Das war für die Mannschaft und den Verein eine tolle Sache. Aber überbewerten darf man das nicht. Am Ende war das Erreichen des vierten Platzes auch etwas glücklich“, gibt Abteilungsleiter Dirk Henning offen zu.

Vielleicht war es aber auch die logische Konsequenz, denn beim TuS Gehlenbeck wird seit einigen Jahren konsequent der „Gehlenbecker Weg“ gegangen. „Wir bleiben unserer Philosophie weiter treu und setzen komplett auf die eigenen Leute“, so Zapatka. So wurde die Mannschaft im Vergleich zur Vorsaison nur wenig verändert. Aus der eigenen A-Jugend rücken Tom Lennart Hege und Lukas Haake in den Kader der ersten Mannschaft, zudem hat sich Timo Hentschel durch starke Leistungen in der Reserve für die erste Mannschaft empfohlen.

Mit Maurice Meyer haben die Gehlenbecker dann doch einen externen Neuzugang. Der Torwart studiert in Berlin und wird über das Doppelspielrecht auch für Gehlenbeck auflaufen können. „Wir haben uns dadurch noch einmal weiter verjüngt. In der Mannschaft steckt Potenzial“, erklärt Zapatka. Dennoch wissen die Gehlenbecker, dass es nicht nur mit jungen Spielern geht. So stellt auch Zapatka immer wieder klar, wie wichtig die gestandenen Spieler wie Christian Lömker, Patrick Hölscher, Volkan Ac, Christian Aldegeerds, Andre Kottkamp oder Benjamin Hölscher für die Mannschaft sind. „Wir haben hier eine gute Mischung aus jungen und erfahrenden Spielern. Gerade die älteren Spieler haben auch die Qualität, die Jungen heranzuführen. Meine Aufgabe wird sein, gerade im taktischen individuellen Bereich die Spieler weiter zu entwickeln“, so Frank Zapatka.

Zudem dürften durch die vielen Studenten in der Mannschaft auch immer wieder ein paar Spieler fehlen. „Das hat man bereits in der letzten Saison gesehen. Wir werden vermutlich nie mit derselben Elf spielen können. Deswegen ist eines der Kernziele, mehr Flexibilität in die Truppe zu bekommen. Es gibt deshalb nicht nur einen Plan A, sondern es gilt auch, einen Plan B oder C zu finden.“

Besonders in der vergangenen Saison waren die Gehlenbecker für ihren Hurra-Fußball bekannt. Kuriose Ergebnisse waren gerade in der Hinrunde fast schon an der Tagesordnung. „Wir werden weiter offensiv ausgerichtet sein, dennoch gilt es, weniger Gegentore zu kassieren und den Spielaufbau etwas zu beruhigen“, erklärt Zapatka. Durch die gute Vorjahresplatzierung werden die Ziele beim TuS Gehlenbeck aber nicht geändert. „Man muss die Sache realistisch einschätzen. Die Liga wird sehr umkämpft sein, und für ganz oben kommen andere Mannschaften in Frage, aber wir wollen es den großen Gegnern so schwer wie möglich, gegen uns zu gewinnen. Ein Platz zwischen Platz vier und acht dürfte ein realistisches Ziel sein“, meinst Frank Zapatka.  

mm

500 Zivilisten in Aleppo getötet

500 Zivilisten in Aleppo getötet

Die 20 beliebtesten Städte in Deutschland

Die 20 beliebtesten Städte in Deutschland

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt

Oppendorfer Nikolausmarkt mit buntem Programm 

Oppendorfer Nikolausmarkt mit buntem Programm 

Kommentare