TuS N-Lübbecke verliert Endspiel gegen BHC

Abstieg nur noch Formalie

Die Enttäuschung nach der Niederlage war Jens Bechtloff (l.) anzusehen. - Foto: Pollex

Lübbecke - Ob man es Schlüsselspiel, Endspiel oder Spiel des Jahres nennt – der TuS N-Lübbecke hat es verloren: Der Handball-Bundesligist unterlag gestern Abend dem direkten Konkurrenten Bergischer HC mit 26:27 (14:16) und ist so gut wie abgestiegen. Lübbecke hat bei vier verbliebenen Spielen und sieben Punkten Rückstand auf das rettende Ufer nur noch eine rechnerische Mini-Chance auf den Klassenerhalt.

„Wir waren sehr lange die bessere Mannschaft, haben aber zu oft versucht, aus dem Rückraum zu werfen und haben zu viele technische Fehler gemacht“, sagte TuS-Trainer Goran Perkovac nach dem Spiel. „Wir haben sehr gut gekämpft, aber zu wenig mit dem Kopf gespielt.“

In einem relativ ausgeglichenen Spiel liefen die Lübbecker meist einem Rückstand hinterher. In der Anfangsphase hatten die Lübbecker leichte Vorteile, Bobby Schagen erzielte die erste Führung der Hausherren zum 3:2 (6. Minute), Niclas Pieczkowski stellte nach neun Minuten auf 5:3. Die Führung war aber nur von kurzer Dauer.

Vor allem gegen die Rückraumschüsse des Bergischen HC durch Viktor Szilagyi und Alexander Hermann hatten die Lübbecker oft das Nachsehen. In der 19. Minute ging der BHC mit 10:9 in Front. Danach verschoss Lübbecke mehrfach durch Pieczkowski, Schagen und Tim Suton. Der BHC zog mit 14:11 davon und ging mit 16:14 in die Pause.

Um die Halbzeit herum hatte TuS-Torhüter Matevs Skok, der rechtzeitig zum Spiel fit war, seinen großen Auftritt. Er parierte zwei Würfe noch vor der Pause. Nach Wiederanpfif entschärfte er vier Bälle in drei Minuten. So kam Lübbecke nicht nur wieder ran, sondern ging auch durch Jens Bechtloff wieder in Führung – 20:19 (42.).

Aber auch das war nur ein kurzes Hurra. Der BHC fing sich schnell wieder, lag zehn Minuten vor Ende mit zwei Toren und sechs Minuten vor Ende mit vier Toren vorn. Der TuS kämpfte zwar bis zum Ende und kam in einer spannenden Schlussphase noch einmal auf einen Treffer heran, zu einem Punktgewinn sollte es nicht mehr reichen.

"„Uns fehlt einfach ein Anführer wie Viktor Szilagyi“, so Perkovac, der betonte, seinen jungen Spielern keinen Vorwurf zu machen. - han

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