Verbandsliga-Frauen scheitern im DFB-Pokal mit 0:2 an Fortuna Dresden

Weyhe verkauft sich teuer, weil Ulbrich Sahnetag erwischt

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Weyhes Torjägerin Nina Woller (links) hatte gestern Pech, dass ihr Schuss in der 50. Minute von einer Dresdner Verteidigerin von der Linie gekratzt wurde. Das hätte der Ausgleich zum 1:1 sein können. 

Dresden - Von Gerd Töbelmann. Der Underdog hat die Überraschung verpasst. Die Verbandsliga-Frauen des SC Weyhe verloren Sonntag in der ersten Runde des DFB-Pokals nach starker kämpferischer Leistung mit 0:2 (0:1) beim Regionalligisten 1. FFC Dresden und schieden damit aus. SCW-Trainer Rolf Schwenke konnte damit leben: „Dresden war cleverer und hat verdient gewonnen. Aber unsere Mädels haben einen tollen Kampf geliefert.“

Frauenfußball in Dresden scheint keine große Nummer zu sein, denn nur 150 Besucher wollten das Match sehen, wovon fast die Hälfte noch aus Weyhe angereist war. Und das nötigte Schwenke großen Respekt ab: „Hin und zurück sind das mehr als 1 000 Kilometer. Ich kann nur den Hut davor ziehen, wie wir immer wieder toll unterstützt werden.“

Bereits am Samstag war der Weyher Tross mit mehr als 30 Spielerinnen und sechs Betreuern in die Elb-Metropole gereist, um gestern Vormittag um 11.00 Uhr ausgeruht ins Match zu gehen.

Schwenke: „Der letzte Pass hat gefehlt“

Und in den ersten Minuten sah das auch ganz gut aus. Wie von Schwenke angekündigt, versteckte sich der Bremer Landespokal-Sieger keineswegs, sondern setzte auch auf eigene Angriffe. Dass diese jedoch nicht zum Ziel führten, war auch der Tatsache geschuldet, dass in Catharina Stelljes und Joana Schierenbeck zwei wichtige Stützen wegen Verletzung ersetzt werden mussten. „Wir hatten zwar teilweise Kontrolle im Spiel, aber der letzte Pass hat dann doch gefehlt, um auch mal gefährlich abzuschließen“, erkannte Schwenke.

In der 22. Minute ging der Favorit mit 1:0 in Führung. Nach einem hart getretenen Freistoß streckte sich Weyhes Keeper Laureen Ulbrich, konnte die Kugel aber nur noch abklatschen, so dass Dresdens Julia Schuster per Kopfball abstauben konnte. Einen Vorwurf für Ulbrich gab es von Schwenke nicht: „Dass Laureen da überhaupt noch rangekommen ist, war schon klasse.“

In der zweiten Halbzeit wehrten sich die Gäste weiterhin nach Kräften und hätten sogar treffen können. In der 50. Minute wurde ein Schuss von Torjägerin Nina Woller von der Torlinie gekratzt. Just in diese kleine Weyher Drangperiode hinein sorgte Dresdens Katharina Zippack für die 2:0-Vorentscheidung (59.), als sie nach einem Querpass aus vier Metern vollstreckte.

Weyhe war aber auch danach nicht chancenlos, doch erneut Woller (76./knapp vorbei) und Marie Kuper (80./übers Tor) vergaben gute Möglichkeiten. Schwenke war aber auch ehrlich genug, um zu sagen, „dass auch Dresden hätte treffen können. Aber Laureen hat oft toll gehalten und war die beste Spielerin auf dem Platz.“

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