Tischtennis-Bundesligist feiert mit 3:0 gegen Grenzau ersten Saisonsieg / „Stolz auf die Jungs“

Werder hält dem Druck stand

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Werders Bastian Steger (Bild) trieb seine Partie gegen Grenzaus Lei Kou auf die Spitze und verwertete im Entscheidungssatz erst seinen fünften Matchball zum 17:15-Erfolg. 

Bremen - Riesenerleichterung bei Tischtennis-Bundesligist SV Werder Bremen: Mit 3:0 triumphierten die Hanseaten über den TTC Zugbrücke Grenzau und feierten so im vierten Anlauf endlich den heißersehnten ersten Saisonsieg. Entsprechend groß war der Stein, der SVW-Coach Cristian Tamas von der Seele plumpste: „Wir haben dem Druck standgehalten und uns die Chance auf die Playoffs erhalten. Ich bin stolz auf die Jungs.“

Durfte Bremens Trainer nach der prima Vorstellung der Grün-Weißen auch sein. Zumal die Partie für die Werderaner mit einer Hiobsbotschaft begann, da Leistungsträger Constantin Cioti aufgrund einer Hornhautverletzung am Auge kurzfristig ausfiel. Doch der SVW steckte diesen Schock ungerührt weg und setzte sich am Ende völlig verdient durch. Allerdings erst nach leichten Anlaufschwierigkeiten. Insbesondere das Auftaktmatch zwischen Bastian Steger und Grenzaus stärksten Spieler Lei Kou stand auf des Messers Schneide: Mit 5:7 lag der deutsche Nationalspieler im Entscheidungssatz bereits zurück, musste im weiteren Verlauf sogar zwei Matchbälle abwehren, vergab selber deren vier, ehe er unter dem Jubel der rund 350 Zuschauer den fünften zum epischen 17:15 verwandelte. „So ein knapper Erfolg zählt viel mehr als ein klares 3:0. Das wird Basti Selbstvertrauen geben“, strahlte Tamas. Für Werder ein Sieg mit Signalwirkung. Urplötzlich wirkten die Hausherren wie befreit und ließen rein gar nichts mehr anbrennen. Erst schoss Kirill Skachkov mit einer bärenstarken Leistung Kohei Sambe vom Tisch, dann machte der für Cioti eingesprungene Hunor Szöcs dank eines glasklaren Dreisatztriumphs über Liang Qiu endgültig alles klar.

Die ersten Punkte waren somit im Sack und die Erleichterung bei Tamas natürlich riesig: „Jetzt können wir während der EM-Pause wesentlich ruhiger arbeiten. Dieser Sieg ist für uns richtig wertvoll.“ Weitere gute Nachricht für die Bremer: Die Augenverletzung von Cioti stellte sich laut Tamas glücklicherweise als nicht so schlimm heraus: „Costa kehrt bald wieder ins Training zurück. Wir brauchen ihn ja auch. Aber Hunor hat ihn super vertreten. Das gesamte Team hat toll geliefert. Nach drei Niederlagen in Folge war die Anspannung bei uns ja ziemlich groß. Dafür haben die Jungs das überragend gemacht.“ 

drö

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