SG Diepholz unterliegt im Bezirkspokal gegen Landesligisten TSV Wetschen mit 0:1

Unger erzielt Tor des Tages

Das war in der ersten Halbzeit die Szene, in der Diepholz’ Stürmer Florian Scharnitzky (r.) das 1:0 hätte erzielen können. Der 35-Jährige scheiterte an Wetschens Torwart Kai Winkler. Wetschens Dominic Becker (l.) konnte nicht mehr eingreifen. - Foto: Borchardt

Diepholz - Von Matthias Borchardt. Ordentlich präsentiert, aber am Ende reichte es nicht: Die SG Diepholz schied am Sonntag vor 130 Zuschauern in der ersten Runde des Fußball-Bezirkspokals aus, unterlag dem Landesligisten TSV Wetschen dank eines Treffers von Nils Unger mit 0:1 (0:1).

„Schade, die Niederlage ist unnötig. Es fehlte der letzte Zug nach vorn“, sagte Jörg Behrens, Trainer der SG Diepholz. Dem 35-Jährigen standen in Alexander Finke, Johann Kschuev (beide privat verhindert), Arne Wiechering (beruflich verhindert) und Finn Niklas Kuhn (Urlaub) gleich vier wichtige Akteure nicht zur Verfügung.

Wetschens Coach Frank Heyer freute sich zwar über das Weiterkommen, meinte aber auch: „Wir sind noch nicht bei 100 Prozent. Im Angriff hat uns die Durchschlagskraft gefehlt.“ Besonders Torjäger Oliver Ihnken (Oberschenkelzerrung) wurde vermisst. Außerdem waren Offensivmann Cristian Nasui (privat verhindert) und Innenverteidiger Tobias Grube (muskuläre Probleme) nicht dabei. Dennoch hätten die Gäste schon nach 50 Sekunden in Führung gehen können. Nach einem Pass von Dominic Becker steuerte Nils Unger allein aufs Diepholzer Tor zu, brachte aber den Ball nicht an SG-Keeper Jonas Menck vorbei. Anschließend kontrollierten die Wetscher die Partie. Die Gastgeber, bei denen Routinier Marc Pallentien immer wieder laute Anweisungen an seine Mitspieler gab, benötigten eine Viertelstunde, ehe sie ihre erste Chance hatten. Nach einer Vorlage von Halil Akbas setzte Daniel Lembcke den Ball haarscharf neben den rechten Pfosten (15.).

Danach bemühte sich der Landesligist weiter um das erste Tor. Erdal Ölge köpfte die „Pille“ genau auf Menck (24.), der fünf Minuten später vor dem durchgestarteten Unger klärte (29.). Auf der anderen Seite verhinderte Torwart Kai Winkler bei einer Möglichkeit von Stürmer Florian Scharnitzy (Vorlage kam von Niko Senker) einen möglichen Rückstand (35.).

Der Favorit blieb vor allem über die rechte Seite gefährlich. Nach einer Kombination über drei Stationen versenkte Unger den Ball nach Vorarbeit von Steffen Winkler zum 1:0 (42.). Kurz vor der Pause jagte Diepholz’´ Mittelfeldakteur Lembcke das Leder neben den linken Pfosten (44.).

Nach dem Wechsel hielten die Kreisstädter weiter kämpferisch voll dagegen, doch im gegnerischen Strafraum waren sie mit ihrem Latein am Ende. Scharnitzky hatte als einzige Spitze gegen die Wetscher Innenverteidiger Dominic Becker und Dino Maieli einen schweren Stand. Der 35-Jährige besaß noch eine Möglichkeit, schoss den Ball allerdings neben den Kasten (75.). In der Endphase machten die Hausherren hinten auf, stellten auf Dreier-Abwehrkette um und beorderten Pallentien nach vorn. Die Wetscher kamen zu Kontern. Unger scheiterte mit einem Lupfer an Menck (85.). In der dritten Minute der Nachspielzeit hätte der 29-jährige Kapitän nachlegen müssen, aber er fand gleich zweimal in Menck, der eine ordentliche Leistung bot, seinen Meister.

„Unsere Chancenwertung war nicht so gut. Ein Tor hätte ich schon mehr machen müssen“, unterstrich Unger. Das sah auch Frank Heyer so: „Wir hätten das zweite Tor nachlegen müssen.“

Immer mehr Wohnungslose in Deutschland

Immer mehr Wohnungslose in Deutschland

Van der Bellen neuer Präsident in Österreich

Van der Bellen neuer Präsident in Österreich

Weihnachtsmarkt in Nordwohlde

Weihnachtsmarkt in Nordwohlde

Klaus Allofs' Erfolge

Klaus Allofs' Erfolge

Meistgelesene Artikel

Die Demut der Krieger

Die Demut der Krieger

HSG Phoenix versagt in Wilhelmshaven

HSG Phoenix versagt in Wilhelmshaven

Rieken: „Wir sind gefordert, müssen das letzte Hemd geben“

Rieken: „Wir sind gefordert, müssen das letzte Hemd geben“

Acht Tore in 30 Minuten viel zu wenig zum Sieg

Acht Tore in 30 Minuten viel zu wenig zum Sieg

Kommentare