Stuhr lässt gegen Münchehagen zu viel liegen

1:1 – und Stindt trauert verpassten Chancen nach

Fynn Rusche (li.) bereitete die 1:0-Führung des TV Stuhr vor. Am Ende hieß es aber nur 1:1. - Foto: Flügge

Stuhr - Aus dem erhofften Heimsieg zum Saisonauftakt wurde nichts. Trotz bester Möglichkeiten kam Fußball-Bezirksligist TV Stuhr gegen den VfL Münchehagen nicht über ein 1:1 (1:1) hinaus und musste sich mit der Punkteteilung zufrieden geben. „Wir wollten die Partie gewinnen. Deshalb sind wir jetzt natürlich enttäuscht“, seufzte Stuhrs Trainer Stephan Stindt.

Dabei hatte noch alles nach Plan begonnen. Bereits in der 17. Minute gingen die Gastgeber mit 1:0 in Führung. Nach einer Flanke von Fynn Rusche auf den zweiten Pfosten konnte VfL-Keeper Maximilian Thamm die Kugel nicht festhalten, Torben Drawert war zur Stelle und drückte den Ball zur Führung über die Linie. In einer insgesamt noch sehr zähen ersten Halbzeit hatte Stuhr deutlich mehr vom Spiel und noch zwei gute Möglichkeiten durch Drawert (36.) und Rene Rogalla (40.). „Wir haben aber jeweils die falsche Entscheidung getroffen. Entweder haben wir abgespielt, anstatt zu schießen oder geschossen, wenn wir besser hätten abspielen sollen“, monierte TVS-Coach Stindt.

Und so kam es wie so oft: In der 45. Minute wurde die einzige Unachtsamkeit in der Stuhrer Deckung eiskalt bestraft. „Wir haben den Ball nicht wegbekommen, dann ist Janik Liebkowsky durch unsere Viererkette gebrochen und hat den Ball an Kevin Keßler vorbei ins Tor geschoben“, beschrieb Stindt die Entstehung des 1:1. Und ergänzte: „Wir haben es verpasst, den Sack zuzumachen und kriegen dann selbst so ein blödes Ding.“

Allerdings hatten die Stuhrer ja noch 45 Minuten und in dieser Zeit weiterhin glasklare Chancen, um den Sieg unter Dach und Fach zu bringen. „Ich würde sagen, da waren zwei 1000-Prozentige dabei“, ärgerte sich Stindt. Zum einen schoss Rogalla aus zwei Metern den Torwart an, dann brachte Timo Wetjen den Ball aus drei Metern nicht unter. „Das war jeweils schon ziemlich kläglich“, meinte Stuhrs Trainer. In der 64. Minute kam dann Timo Wetjen einen Schritt zu spät, und zu allem Überfluss wurde Stuhr nach Foul an Fynn Rusche noch ein Elfmeter verweigert (74.). „Eine ganz krasse Fehlentscheidung. Dass Fynn getroffen wurde, hat man noch in Syke gehört“, echauffierte sich Stindt. 

flü

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