Handball-Oberligist Barnstorf steht in Pokal-Runde 3

Der siebte Feldspieler macht’s

Mit seinen beiden Treffern am Ende der Partie gegen Haren war Raul Ferent (beim Wurf) maßgeblich am Barnstorfer Weiterkommen im Pokal beteiligt.

Eicken - Handball-Oberligist HSG Barnstorf/Diepholz hat die dritte Runde im BHV/HVN-Pokal der Männer erreicht. Beim Turnier in Eicken setzte sich die HSG zunächst mit 32:23 gegen den Liga-Konkurrenten TV Bissendorf durch, um dann im Finale den Verbandsligisten TuS Haren mit 24:19 zu bezwingen. „Schön, dass wir weiter sind. Vielleicht bewerben wir uns jetzt für die Austragung des Turniers in Runde drei“, meinte Barnstorfs Trainer Dag Rieken.

Halbfinale, HSG Barnstorf/Diepholz - TV Bissendorf-Holte 32:23 (15:14): Schon vor dem Match war klar, dass die Barnstorfer als Favorit in die Partie gehen würden, denn die Bissendorfer waren nicht mit ihrer besten Truppe angereist. „Die nehmen den Pokal wohl nicht so ernst und haben viele junge Spieler eingesetzt, die noch nicht so viel Erfahrung haben“, meinte Rieken.

Zunächst konnte Barnstorf das aber in der 25-minütigen ersten Halbzeit nicht ausnutzen, weil die HSG zwar im Angriff ganz passabel agierte, in der Deckung jedoch nicht den richtigen Zugriff bekam. Die Folge: Beim 15:14 war die Begegnung noch völlig offen.

Nach dem Wechsel reagierte der HSG-Trainer und änderte die Abwehr-Besetzung auf den Halbpositionen. Und das zeigte Wirkung, denn die Barnstorfer setzten sich bis zur 40. Minute vorentscheidend auf 23:16 ab. Auch deshalb, weil den Bissendorfer Youngstern der Sprit etwas ausging. In der 46. Minute sprang beim 30:20 gar eine Führung von zehn Toren heraus.

Mit acht bzw. sechs Treffern waren Lukas Brenning und Laurynas Palevicius die besten Torschützen der Barnstorfer.

Finale, HSG Barnstorf/Diepholz - TuS Haren 24:19 (12:11): Zwischen den beiden Partien waren die Harener körperlich im Vorteil, bestritten sie doch das erste Halbfinale, so dass den Barnstorfern nur eine Pause von etwa 40 Minuten blieb.

Zudem verzichtete Rieken auf seinen Rechtsaußen und Gegenstoß-Spezialisten Palevicius: „Laurynas hatte sich gegen Bissendorf leicht an der Wade verletzt. Da wollte ich auch im Hinblick auf unser Punktspiel am Samstag in Achim kein Risiko eingehen.“ Nachdem Jakob Kasperlik gegen Bissendorf das Tor hüten durfte, stand gegen Haren Stammkeeper Donatas Biras zwischen den Pfosten.

Wie schon gegen Bissendorf kämpfte die HSG erneut mit Anlaufproblemen. Vielleicht auch deshalb, weil Rieken hinten nun eine 6:0-Formation ausprobierte. Der Verbandsliga-Zweite behielt 25 Minuten lang Tuchfühlung und durfte beim 11:12 zur Pause noch auf ein Weiterkommen hoffen.

Am Ende vier Treffer in Folge

Barnstorf zog nach dem Wechsel aber an und führte bis zur 28. Minute mit 15:11. Die Emsländer jedoch gaben sich keineswegs geschlagen, sondern kamen bis zur 42. Minute auf 19:20 heran. Jetzt griff Rieken in die Taktikkiste und bot für die restliche Spielzeit jeweils im Angriff einen siebten Feldspieler auf. Haren kam damit überhaupt nicht klar. Raul Ferent (zwei Tore), Bastian Carsten-Freichs und Arunas Srederis nutzten die numerische Überzahl zu vier Treffern in Folge zum Endstand von 24:19.

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