U18-Europameisterschaften in Tiflis

Schwenke scheidet im Vorkampf aus

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Kim-Michelle Schwenke

Barrien - Auf der Rückfahrt vom Flughafen Düsseldorf nach Barrien hatte sich die Enttäuschung bei Kim-Michelle Schwenke schon wieder gelegt. „Aber unmittelbar nach dem Wettkampf habe ich ohne Ende geheult. Und wenn ich jetzt dran denke, werden meine Augen schon wieder feucht“, erklärte die 16-jährige Stabhochspringerin des SV Werder Bremen, die in Barrien wohnt.

Mit großer Vorfreude war Schwenke vor einer Woche zu den U18-Europameisterschaften nach Tiflis (Georgien) gereist. Was genau die Konkurrenz drauf hatte, wusste sie nicht. Doch ein Platz im Finale der zwölf besten Springerinnen sollte es möglichst schon sein. Dieser Traum platzte jedoch, denn Schwenke übersprang im Vorkampf für sie mäßige 3,75 Meter (Bestleistung 3,85 m) und schied dabei als 13. aus. „Das war unfassbar bitter, denn die Zwölfte hat auch 3,75 übersprungen, aber einen Fehlversuch weniger auf dem Konto“, sagte Schwenke gestern.

Die Barrierin erklärte sich die geringe Höhe so: „Mein eigener Stab war mir zu weich. Ich habe dann den Stab einer deutschen Kollegin gesprungen, aber so richtig hat das auch nicht geklappt. Es war wirklich zum Heulen. Unter normalen Bedingungen wäre ein Top-Ten-Platz drin gewesen. In den Tagen danach habe ich die Teamkollegen dann angefeuert.“ Europameisterin wurde die Finnin Alina Strömberg mit übersprungenen 4,15 Metern.

In knapp 14 Tagen will es Schwenke bei der U18-DM in Mönchengladbach besser machen. 

töb

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