TuS Sulingen muss sich in Lehrte mit einem Remis begnügen

2:2 – Schops vermisst die Souveränität

Stürmer Atsushi Waki erzielte gestern die zwischenzeitliche 2:1-Führung für den TuS Sulingen. - Foto: Flügge

Lehrte - Auf der Rückfahrt dröhnte im Bus laute Musik, doch in Partystimmung hat sie Maarten Schops nicht versetzt. „Es gibt eigentlich nichts zu feiern“, sagte der Trainer des Fußball-Landesligisten TuS Sulingen, nachdem sich seine Mannschaft zuvor im Auswärtsspiel beim FC Lehrte mit einem 2:2 (1:1) begnügen musste.

Ein Ergebnis, dass dem 40-Jährigen überhaupt nicht schmeckte. „Es ist sehr enttäuschend. Wir wussten, dass es kein einfaches Spiel wird, zumal wir wieder dreimal in einer Woche entreten mussten. Doch das darf keine Ausrede sein“, sagte Schops: „Wir wollten eine stabile Defensivleistung bieten, kompakt stehen und unser Tor konsequent verteidigen. Das haben wir nicht geschafft. Auch nicht, uns entsprechend Chancen herauszuspielen.“

Darüber hinaus hätte der TuS Sulingen mit einem Sieg auf Platz zwei klettern können. So aber ist das Schops-Team auf Rang vier abgerutscht. „Das ist natürlich schade“, meinte der Belgier, „aber nicht ganz so schlimm. Entscheidender ist vielmehr, dass wir den nächsten Schritt in unserer Entwicklung nicht getan haben. Wir müssen souveräner werden, konsequenter sein und so eine Partie auch mal mit 2:0 dreckig gewinnen.“

In Lehrte kamen gestern auch noch individuelle Fehler hinzu, die sich die Sulinger eigentlich zuletzt nicht mehr geleistet hatten. Und das wurde bereits in der 17. Minute vom Gegner bestraft. Nach einer harmlosen Situation wurde der Ball in die Sulinger Viererkette gespielt, ging dort aber verloren, Lehrtes Patrick Heldt nutzte das aus, umkurvte TuS-Keeper Tim Becker und vollstreckte sicher zum 1:0.

Kurz darauf Jubel auf der anderen Seite: Nach einer scharfen Hereingabe von der rechten Seite drückte der Lehrter Ronny Schäfer den Ball zum 1:1 ins eigene Tor. „Er ist richtig unter Druck gewesen, und hätte er den Ball nicht berührt, hätten wir ihn sicher reingemacht“, sagte Schops. Stürmer Atsushi Waki war bereits in Lauerstellung gelaufen. „Wir haben die erste Halbzeit völlig dominiert und den Gegner zwischendurch stark gemacht, weil wir nicht konsequent genug verteidigt und uns ein, zwei individuelle Fehler geleistet haben“, bilanzierte Schops: „Die hätten kein Tor erzielt, wenn wir sie nicht eingeladen hätten.“

Nach dem Wechsel lief zunächst alles nach Plan Mit einem satten Schuss 16 Meter zentral vor dem Tor brachte Waki die Sulinger mit 2:1 in Führung. Doch wer gedacht hatte, das würde den Gästen nun die nötige Sicherheit geben, der sah sich getäuscht. „Wir haben insgesamt nicht mehr so gut als Mannschaft verteidigt, die Räume waren zu groß, wir haben nicht mehr schnell genug umgeschaltet“, monierte Schops. Das 2:2 durch Michael Duraj (70.) habe sich somit schon angedeutet. „Das war von uns in der zweiten Halbzeit viel zu wenig“, ärgerte sich der TuS-Trainer. - flü

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