Handball-Oberliga: HSG Barnstorf/Diepholz empfängt TSG Hatten-Sandkrug

Rieken: „Wir müssen von Beginn an konzentriert sein“

Soll morgen Abend in der Heimpartie gegen die TSG Hatten-Sandkrug wieder die Zügel bei der HSG Barnstorf/Diepholz in die Hand nehmen: Spielmacher Steffen Brüggemann (M.). Der 26-jährige Neuzugang macht beim Tabellenzweiten bislang einen guten Job.

Diepholz - Nach zuletzt zwei Auswärtsbegegnungen mit 3:1 Punkten trägt Handball-Oberligist HSG Barnstorf/Diepholz morgen Abend seine zweite Heimpartie aus: Der Tabellenzweite erwartet um 20 Uhr in der Diepholzer Mühlenkamp-Halle die unbequeme TSG Hatten-Sandkrug. „Wir wollen mit aller Macht das zweite Heimspiel gewinnen“, unterstreicht Dag Rieken, Trainer der HSG Barnstorf/Diepholz.

Die Gäste sind bei 1:5 Zählern zwar noch sieglos, aber sie hatten drei schwere Auftaktgegner. In der ersten Begegnung knöpften sie Meisterschaftsanwärter VfL Edewecht beim 23:23 einen Punkt ab. Danach unterlagen sie bei der HSG Schwanewede/Neuenkirchen mit 23:26 und verloren zuletzt daheim gegen die ambitionierte SG HC Bremen/Hastedt mit 29:31. 

Gegen den Aufsteiger lagen die Gastgeber bereits zur Pause 13:19 zurück, bewiesen nach dem Wechsel Kämpferqualitäten. „Positiv war auch, dass sich die Mannschaft trotz des hohen Rückstands nicht hat hängen lassen“, lobte TSG-Coach Frank Huchzermeier die Moral seiner Akteure, die immerhin den zweiten Abschnitt numerisch gewonnen hätten.

Carsten-Frerichs und Golenia angeschlagen

„Die Ergebnisse haben mich schon überrascht“, räumt Rieken ein. Der 47-Jährige sieht die HSG zwar in der Favoritenrolle, sagt allerdings auch: „Es geht bei null los. Wir müssen von Beginn an konzentriert sein.“

Herausragender Spieler beim Tabellenzwölften ist Rückraumakteur Robert Langner. Der 31-Jährige glänzt nicht nur als Haupttorschütze, sondern er setzt auch seine Mitspieler immer wieder in Szene. „Langner müssen wir in den Griff kriegen“, weiß B-Lizenz-Inhaber Rieken. Er vertraut zunächst einmal der bewährten 3:2:1-Deckung. Wer die Spitze übernimmt, steht noch nicht fest. Erster Anwärter wäre Bastian Carsten-Frerichs, doch der Allrounder hat aufgrund eines grippalen Infekts Anfang der Woche noch nicht trainiert. Auch Abwehrchef Martin Golenia ist nach einem grippalen Infekt noch nicht hundertprozentig auf dem Damm. Ob die Leistungsträger zum Aufgebot gehören, entscheidet sich am Freitag kurzfristig.

„Die Abwehr muss so funktionieren wie in den ersten drei Spielen. Wenn das klappt, dann bin ich zuversichtlich“, sagt der in Wildeshausen wohnende Coach. In ausgezeichneter Verfassung befindet sich Kamil Chylinski, der in drei Begegnungen 30/8 Tore erzielt hat. Auf eine etwaige Manndeckung gegen den Polen sind die Barnstorfer vorbereitet. „Das eröffnet auch Räume für die anderen Spieler“, betont Rieken.

Die Hatter operieren mit einer kompakten 6:0-Deckung, wobei Mirko Menkens und Till Schinnerer den Innenblock bilden. „Wir müssen die Abwehr in Bewegung bringen“, fordert der HSG-Trainer. Die Hatter schalten schnell von Abwehr auf Angriff um, das wollen die Barnstorfer unterbinden.

Rieken sieht sich nach geglücktem Saisonstart mit 5:1 Punkten in seiner Arbeit bestätigt: „Die Stimmung in der Mannschaft ist gut, wir haben uns auch kämpferisch verbessert.“ Mit der entsprechenden Unterstützung der Zuschauer hofft er auf den dritten Saisonsieg.

mbo

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