Zum Auftakt als Außenseiter nach Habenhausen

HSG Phoenix freut sich auf das Abenteuer Handball-Oberliga

Strahlende Gesichter beim Handball-Oberligisten HSG Phoenix: Trainer Thomas Reinberg (r.) und Co-Trainer Stefan Honscha (l.) nahmen Neuzugang Sarah Wilkens in die Mitte. - Foto: Borchardt

Twistringen - Das Kribbeln steigt, die Vorfreude wird immer größer. Nun kann das Abenteuer Oberliga für die Handballerinnen der HSG Phoenix endlich beginnen! Zum Saisonauftakt treten sie am Sonntag (15 Uhr) beim letztjährigen Fünften ATSV Habenhausen an. Dort ist der souveräne Landesliga-Meister der Vorsaison nur Außenseiter.

Noch ist Trainer Thomas Reinberg skeptisch. „Am Anfang werden wir definitiv Lehrgeld zahlen. Das liegt zum einen an der Härte und dem höheren Tempo, an das wir uns schnell gewöhnen müssen, und zum anderen an der nicht optimalen Trainingsbeteiligung. Ich hätte gerne mehr neue Sachen einstudiert, aber aus den unterschiedlichsten Gründen haben immer einige gefehlt“, kritisiert der Coach.

Nach dem souveränen Titelgewinn in der Landesliga haben die Phoenix-Damen einen Monat pausiert, ehe die Vorbereitung begann. „Seit Juli trainieren wir dreimal die Woche, seit Anfang August haben wir an den Wochenenden auch Testspiele und Turniere bestritten“, verrät der 51-Jährige. So gewann sein Team gegen zwei Oberliga-Absteiger, und beim gut besetzten Turnier der HSG Barnstorf/Diepholz sprang Platz vier heraus. Dort hagelte es gegen die Ligakonkurrenten Elsflether TB und ATSV Habenhausen allerdings zwei Pleiten. Ein kleiner Fingerzeig auf die bevorstehende Saison? „Diese Niederlagen wollen wir nicht überbewerten“, beschwichtigt der Trainer.

Er traut seinem Team in der Saison einiges zu. „Unser Ziel ist es, Spaß zu haben und zu lernen und – wenn es irgendwie möglich ist – die Klasse zu halten. Das Potenzial ist auf jeden Fall vorhanden“, ist Reinberg überzeugt. Dafür müssen sich die Phoenix-Damen besonders an die größere Härte gewöhnen. „Es geht hier körperlicher zu als in der Landesliga, das müssen wir akzeptieren. Davon dürfen wir uns nicht den Schneid abkaufen lassen. Vor allem dürfen wir nicht lamentieren oder uns mit dem Schiedsrichter beschäftigen, wenn ein Pfiff ausbleibt. Wenn man stehenbleibt, hat man schon verloren“, weiß Reinberg.

Ein großes Plus seiner Mannschaft ist die Heimstärke: Im „House of Phoenix“ gewannen die Damen in der Vorsaison alle elf Heimspiele. Diese Bilanz wollen sie weiter ausbauen. Ein weiteres Plus: Der Kader ist zusammengeblieben. Abgänge gab es keine, allerdings wird Mirja Brinkmann auf unbestimmte Zeit pausieren müssen. „Mirja hat sich bei einer unglücklichen Landung in einem Testspiel einen Kreuzbandriss zugezogen. Im anderen Knie hatte sie in der Vergangenheit die gleiche Verletzung. Das ist sehr bitter, vor allem, da sie auch Sport auf Lehramt studiert. Wir wünschen Mirja eine schnelle Genesung“, sagt Reinberg.

Einziger Neuzugang ist Sarah Wilkens von der HSG Barnstorf/Diepholz. „Sarah hat in der Oberliga-A-Jugend gespielt, vergangene Saison aber wegen eines Kreuzbandrisses pausiert. Sie muss wieder Vertrauen finden und selbstsicherer werden. In der Abwehr hat sie schon gezeigt, dass sie eine gute Ergänzung ist“, erklärt der Trainer. Im erweiterten Kader stehen die Schwestern Amelie und Laura Hoffmann, die gerade in ihr erstes A-Jugend-Jahr gehen. „Beide sind sehr trainingsfleißig“, lobt der Trainer, der sich auf die Saison freut. „Wichtig ist, dass wir zusammenhalten und gemeinschaftlich arbeiten. Wir haben nichts zu verlieren und hoffen, dass uns der eine oder andere unterschätzt.“ Ob schon der ATSV Habenhausen ihm diesen Gefallen tut, wird sich am Sonntag zeigen. - te

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