Kirchdorfer gewinnt mit Beifahrer Jan Enderle in Luxemburg

Die perfekte Generalprobe für Christian Riedemann

Christian Riedemann (re.) konnte sich auch auf seinen neuen Beifahrer Jan Enderle verlassen und gewann in Luxemburg.

Luxemburg - Besser hätte die Rallye Luxemburg für Christian Riedemann wohl nicht laufen können. Der Kirchdorfer gewann nicht nur die Gesamtwertung mit einem deutlichen Vorsprung, sondern er konnte auch noch alle Wertungsprüfungen (WP) für sich entscheiden und so seiner Favoritenrolle gerecht werden.

Die erste Wertungsprüfung startete am Samstagmorgen um 9.26 Uhr. Bereits dort zeigte Riedemann der Konkurrenz, was er alles aus seinem „brüllenden Löwen“, dem Peugeot 208 T16 R5, rausholen kann. Insgesamt verlief die Rallye für das Team Peugeot Romo rund um den Norddeutschen ohne Probleme. Auf der vorletzten Prüfung leistete sich Riedemann lediglich einen kleinen Dreher, der den Sieg aber zu keiner Zeit gefährdete. Am Ende des Tages erreichte er das Ziel der Rallye Lëtzbuerg mit einem Vorsprung von 1:20,9 Minuten vor dem Zweitplatzierten.

„Das war wohl die beste Vorbereitung, die wir uns hätten vorstellen können. Zudem war die Rallye sehr gut organisiert und die Strecken, die mich teilweise an die Prüfungen der Rallye Monte Carlo oder der Rallye Frankreich im Elsass erinnert haben, gefielen mir sehr gut. Mit Jan Enderle hatte ich dieses Wochenende einen neuen Co-Piloten an meiner Seite. Er hat die ganze Rallye über einen super Job gemacht“, strahlte Riedemann im Ziel. „Jetzt kann ich es kaum erwarten, in zwei Wochen wieder voll anzugreifen“, so Riedemann weiter.

Lara Vanneste in Kirchham wieder dabei

Auch Enderle, der in Luxemburg kurzfristig für Stammbeifahrerin Lara Vanneste eingesprungen war, zeigte sich nach diesem Sieg beeindruckt: „Die ganze Rallye war echt ein tolle Erfahrung für mich.“

Nun gönnt sich Riedemann eine knapp zweiwöchige Rallyepause. Dann geht es für das deutsch-belgische Duo Riedemann/Vanneste zur Drei-Städte-Rallye ins ostbayrische Kirchham, wo sie beim Saisonfinale noch den Meistertitel in der Deutschen Rallye Meisterschaft gewinnen können.

Auch Nico Knacker war in Luxemburg beim Finale der Citroën Racing Trophy dabei. Ein technisches Problem sorgte aber für das vorzeitige Aus. Bis zu diesem Zeitpunkt führte der Siedenburger zusammen mit Co-Pilotin Nicole Holzer jedoch das Starterfeld in der R1-Kategorie überlegen an. Der Auftakt hätte nicht besser laufen können. Der 19-Jährige kam mit den Bedingungen und schwierigen Streckenverhältnissen sehr gut zurecht und zeigte der Konkurrenz von Beginn an, wo der Hammer hängt. So gingen die Bestzeiten der ersten vier Wertungsprüfungen allesamt auf sein Konto. 

Zum Mittagsservice lag er gut eine halbe Minute vor dem Zweitplatzieren. Doch dann suchte ihn das erste technische Problem der Saison heim. Eine gebrochene Antriebswelle auf der sechsten Wertungsprüfung zwang ihn zum vorzeitigen Abbruch der Rallye. „Es ist sehr schade, dass wir hier in Luxemburg schon vorzeitig aufgeben mussten, denn bis zu diesem Zeitpunkt hat für uns vom Auto, über die Reifenwahl bis hin zur Zusammenarbeit mit meiner Co-Pilotin alles perfekt gepasst“, berichtete Knacker.

An Winterpause ist für das Team rund um Knacker allerdings noch lange nicht zu denken. In knapp zwei Wochen wird er erstmal mit einem Opel Adam im ADAC Opel Rallye-Cup im Rahmen der 3-Städte-Rallye rund um das ostbayrische Kirchham antreten.

Immer mehr Wohnungslose in Deutschland

Immer mehr Wohnungslose in Deutschland

Van der Bellen neuer Präsident in Österreich

Van der Bellen neuer Präsident in Österreich

Weihnachtsmarkt in Nordwohlde

Weihnachtsmarkt in Nordwohlde

Klaus Allofs' Erfolge

Klaus Allofs' Erfolge

Meistgelesene Artikel

Die Demut der Krieger

Die Demut der Krieger

HSG Phoenix versagt in Wilhelmshaven

HSG Phoenix versagt in Wilhelmshaven

Rieken: „Wir sind gefordert, müssen das letzte Hemd geben“

Rieken: „Wir sind gefordert, müssen das letzte Hemd geben“

Acht Tore in 30 Minuten viel zu wenig zum Sieg

Acht Tore in 30 Minuten viel zu wenig zum Sieg

Kommentare