Wagenfelder sammelt in Aschen wertvolle Punkte für die „Horst-Gebers-Tour“

Paul Bergen im M-Springen doppelt auf dem Podium

Der stellvertretende Landrat Werner Schneider (r.) war voll des Lobes für das Turnier in Aschen. Er ließ sich mit dem Vereinsvorsitzenden Willem Klausing (l.) und dem Aschener Ortsvorsteher Wilhelm Paradiek mit der Kutsche über den Turnierplatz fahren.

Aschen - Von Sonja Rohlfing. „War gut, nicht?“, sagt Paul Bergen. Seine Augen blitzen dabei und er lächelt verschmitzt. In Wirklichkeit war es nicht nur gut, sondern sehr gut. Der 14-Jährige vom RV Wagenfeld durfte als Erster und Zweiter im Pony-M*-Springen beim Reitturnier in Aschen auf die Ehrenrunde gehen. In der zweiten Wertung für die „Future Pony Challenge“ wurde er Dritter. Damit sammelte er wertvolle Punkte in der „Horst-Gebers-Tour“.

„Wir freuen uns, dass die Future Pony Challenge in diesem Jahr Station in Aschen macht“, erklärt Vereinssprecherin Bianca Fohring. Die „Horst-Gebers-Tour“, die über die gleichnamige Stiftung gefördert wird, richtet sich an Ponyreiter der Jahrgänge 2000 und jünger. Auf Basis einer 2015 mit der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) geschlossenen Vereinbarung unterstützt die Stiftung bundesweit für zwei Jahre auf unterschiedlichste Weise die Aus- und Weiterbildung von Nachwuchsspringreitern. Die Prüfungen in Aschen nutzten rund zehn ambitionierte Pony-Springreiter, darunter der mehrfache Europameister Calvin Böckmann aus Lastrup, der für die RG Klein Roscharden startet. Dass Paul Bergen ihn hinter sich lassen konnte, ist ein klasse Ergebnis für den 14-Jährigen.

Aber auch für den RFV Aschen lief es beim Heimturnier sportlich gut. „Theresa Schafmeyer ist zweimal geritten und war zweimal platziert“, freute sich der Vereinsvorsitzende Willem Klausing.

Grimberg schont Reana für Landesmeisterschaft

Julia Kanjahn und Heiko Klausing konnten mit ihren Vierbeinern in Jungpferdeprüfungen mit Platzierungen von Rang eins bis drei punkten. „Und Jennifer Engemann hatte in der Springpferdeprüfung Klasse L eine tolle Runde mit ihrem jungen Pferd“, ergänzt Bianca Fohring. Sie wurde auf dem siebenjährigen Holsteiner Caetano Vierte. „Insgesamt hatten wir in den Jungpferdeprüfungen viele Teilnehmer und eine sehr hohe Qualität bei den Pferden“, resümieren die beiden Vereinsvertreter, die auch sonst ausgesprochen zufrieden sind. Für die 31 Prüfungen waren insgesamt rund 1 100 Nennungen eingegangen. Etwa 420 Reiter waren mit zirka 740 Pferden am Start.

Das abschließende M*-Springen mit Siegerrunde konnte Jürgen Schmitz vom RV Visbek auf Lennox für sich entscheiden. Dritte hinter Christian Holzum (RFV Holdorf) auf Lausejunge wurde Melanie Grimberg vom RFV Ströhen. Statt mit ihrem Erfolgspferd Reana, auf das in der nächsten Woche die Landesmeisterschaft wartet, war die vor einer Woche gekürte Kreismeisterin dabei mit der elfjährigen Hannoveraner Stute Carla unterwegs. In der höchsten Prüfung auf dem Dressurviereck siegte Ann-Kathrin Melfsen vom RFV Maasen-Sulingen. Gesattelt hatte sie in der Kandaren-L-Dressur den 13-jährigen Wallach Recall.

„Viele Nachnennungen sind noch nach dem ersten Turniertag eingegangen“, berichtete Fohring. Die guten Bodenverhältnisse und die optimierten Abreiteplätze hätten sicherlich für den einen oder anderen den Ausschlag gegeben, noch einmal wiederzukommen, vermutete sie. „Außerdem haben wir viele Sponsoren und dadurch tolle Ehrenpreise“, stellte sie heraus. Nicht am Start war der Vorzeigespringreiter des Vereins, Alexander Hinz. „Er ist zu einer Hochzeit eingeladen“, berichtete die Vereinssprecherin. Ein großes Lob gaben die Turnierleiter für die Helfer. „Sie gehen nicht eher nach Hause, bis auch der letzte Handschlag pro Turniertag getan ist“, hoben Klausing und Fohring besonders hervor.

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