JFV Nordwest gewinnt RWD-Hallenmasters dank eines 2:1 über Borussia Dortmund

JFV Wetschen schlägt sich im starken Feld wacker

Moritz Raskopp (l.) – hier im Spiel gegen Borussia Dortmund – war auffälligster Akteur beim JFV Wetschen.
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Moritz Raskopp (l.) – hier im Spiel gegen Borussia Dortmund – war auffälligster Akteur beim JFV Wetschen.

Rehden - Von Matthias Borchardt. 93 Tore in 27 Begegnungen: 350 Zuschauer kamen gestern beim fünften RWD-Hallenmasters der C-Junioren in den Waldsportstätten Rehden auf ihre Kosten. Dank eines 2:1-Finalsieges über Borussia Dortmund gewann der JFV Nordwest (Zusammenschluss der Vereine VfL Oldenburg und VfB Oldenburg), Spitzenreiter der Fußball-Landesliga Weser-Ems, das mit zehn Mannschaften stark besetzte Turnier.

Platz drei ging an den VfL Osnabrück, der den SV Werder Bremen mit 2:1 bezwang. Im Spiel um Platz fünf unterlagen die Landesliga-U15-C-Junioren des JFV Wetschen gegen den FC St. Pauli mit 1:2. Die Gastgeber lagen mit 0:2 zurück. Mit sehenswertem Schuss in den Winkel gelang Lennart Greifenberg nur noch der Anschlusstreffer.

„Wir haben guten und spannenden Jugendfußball gesehen“, urteilte Patrick Kürble, Vorsitzender des JFV Rehden/Wetschen/Diepholz (RWD). Auch mit der Leistung der eigenen Mannschaft zeigte er sich zufrieden: „Die Jungs haben ihr Maximales gegeben.“ Auch Wetschens Trainer Patrick Brüggemann lobte seine Schützlinge: „Wir haben besser abgeschnitten als gewartet.“ Die Wetscher starteten in der Gruppe A mit zwei 1:2-Niederlagen gegen den Hamburger SV und den SV Werder Bremen. „Danach haben wir uns gut ins Turnier reingekämpft“, unterstrich Patrick Brüggemann. Der Tabellenachte der Landesliga Hannover besiegte Eintracht Braunschweig mit 2:0 und knöpfte im letzten Gruppenspiel dem späteren Finalisten Borussia Dortmund beim 1:1 einen Punkt ab. Mit drei Treffern war Moritz Raskopp bester Torschütze beim JFV Wetschen.

In der Gruppe A setzten sich der VfL Osnabrück und der JFV Nordwest durch. Und in der Gruppe B behaupteten sich die Nachwuchsteams der Bundesligisten SV Werder Bremen und Borussia Dortmund. Die Dortmunder spielten mit „fliegendem“ Torwart: Leon Petö schaltete sich immer wieder mit ins Angriffsspiel ein. Die Dortmunder zogen dank eines 1:0 über den VfL Osnabrück ins Finale ein. Im zweiten Halbfinale behielt der JFV Nordwest mit 3:2 die Oberhand über den SV Werder Bremen.

Im Endspiel brachte Guiliano Zimmerling Borussia Dortmund mit 1:0 (2.) in Front, doch nur zwei Minuten später glich Alex Chiarodia zum 1:1 (4.) aus. Nach einer feinen Kombination glückte Moritz Brinkmann das 2:1-Siegtor (7.) für den JFV Nordwest. Die Dortmunder warfen danach zwar alles nach vorn, nutzten aber zwei Chancen nicht zum Ausgleich. Mannschaftskapitän Alex Chiarodia nahm bei der Siegerehrung einen Wanderpokal, eine weiteren „Pott“ und eine Prämie von 550 Euro entgegen. Für die Dortmunder gab’s einen Pokal und 350 Euro.

Als bester Spieler bekam Niklas Determann (VfL Osnabrück) genauso eine Trophäe und einen Sachpreis wie Leon Petö (Borussia Dortmund) als stärkster Torhüter. Die Torjägerkanone sicherte sich mit fünf „Buden“ Seyyid Görgülü vom VfL Wolfsburg.

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