Arge Personalnot in Wetschen vor dem Heimspiel gegen den SV Bavenstedt

Mit dem Mute des Gebeutelten

Wetschens Marwin Meyer hat morgen in der Defensive gegen Bavenstedt alle Hände voll zu tun. - Foto: Flügge

Wetschen - Leid und Freud lagen beim Fußball-Landesligisten TSV Wetschen zuletzt ganz eng beieinander: Im Punktspiel am Sonntag kassierte die Mannschaft von Trainer Frank Heyer in Burgdorf das Tor zum 3:3 in der 93. Minute – am Dienstag im Achtelfinale des Bezirkspokals gewann Wetschen beim Bezirksligisten TuS Drakenburg durch einen Treffer von Philipp Nüßmann in der 91. Minute mit 2:1.

„Es zeigt, dass wir trotz unserer schwierigen Situation immer bis zum Schluss alles reinwerfen und versuchen, das Beste noch rauszuholen. Oftmals gelingt uns das“, sagt Heyer. Mit schwieriger Situation meint der Trainer die angespannte Personallage in seiner Mannschaft, die sich vor dem Heimspiel morgen (16.00 Uhr) gegen den SV Bavenstedt noch einmal verschlimmert hat. Tobias Grube und Steffen Winkler fallen weiterhin verletzt aus, hinter Erdal Ölge und Oliver Ihnken stehen noch ganz dicke Fragezeichen. 

Zudem sind morgen nun auch noch Kenneth Schnaible und Hendrik Rahe beruflich verhindert. Es wird eng für Wetschen. So wird vermutlich – wie schon am Dienstag – ein Spieler aus der zweiten Mannschaft nachrücken. Zudem hofft Heyer, noch den einen oder anderen Akteur aus der A-Jugend zu bekommen, die am Wochenende spielfrei hat. „Ich denke, das wird klappen“, meint der TSV-Coach, der von einem guten Verhältnis untereinander spricht.

Ob das schließlich vorhandene Personal ausreicht, um gegen Bavenstedt zu bestehen, wird sich zeigen. Und Heyer weiß, dass seine Mannschaft ihre Spielweise ein wenig umstellen muss. Denn Bavenstedt „ist keine Truppe, die nur mit langen Bällen und körperlicher Robustheit agiert“, weiß Heyer, „sie lassen gern Ball und Gegner laufen. 

Bavenstedt gehört zu den spielstärksten Mannschaften der Liga.“ Für sein Team bedeute das, nicht nur die Kopfballduelle und die Zweikämpfe zu gewinnen, sondern auch spielerisch dagegenzuhalten. „Und das“, sagt Heyer, „liegt uns manchmal sogar noch besser.“

Allerdings müssen die Fehler minimiert oder am besten ganz abgestellt werden, die den TSV Wetschen zuletzt immer noch in die Bredouille gebracht haben. „Vielleicht haben wir diesmal auch das nötige Quäntchen Glück, um uns mit einem Punkt zu belohnen.“ 

Mit dem wäre Trainer Heyer gegen seine so starke Mannschaft wie Bavenstedt schon zufrieden, zumal seine Jungs bereits in dieser Saison gezeigt haben, gegen richtig gute Mannschaften durchaus mithalten zu können. Von einem Sieg morgen gegen Bavenstedt auszugehen, wäre allerdings wohl etwas zu vermessen. „Aber es sind noch viele Punkte zu vergeben“, weiß der TSV-Coach, „und davon werden wir bis zum Winter noch einige holen.“

flü

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