Landesligist will mit Heimsieg über OSV Hannover Klassenverbleib feiern

Wetschen hat alles in eigener Hand

Auch Wetschens Allrounder Marwin Meyer (r.) bot zuletzt ordentliche Leistungen beim Fußball-Landesligisten. - Foto: Borchardt

Wetschen - Nach den beiden wichtigen 3:2-Siegen gegen den SV Bavenstedt und beim TSV Krähenwinkel-Kaltenweide ist das Selbstbewusstsein bei den Landesliga-Kickern des TSV Wetschen gestiegen. Zwei Spieltage vor Saisonschluss haben sie den Klassenverbleib dicht vor Augen – zumal sie vier Zähler Vorsprung zu den Abstiegsrängen haben. Im letzten Saisonheimspiel erwartet der Tabellen-13. morgen um 16 Uhr den OSV Hannover. Mit einem weiteren „Dreier“ können sich die Gastgeber die Landesliga-Zugehörigkeit für die Spielzeit 2016/2017 sichern.

Zwei Spieltage vor Saisonschluss haben sie den Klassenverbleib dicht vor Augen – zumal sie vier Zähler Vorsprung zu den Abstiegsrängen haben. Im letzten Saisonheimspiel erwartet der Tabellen-13. morgen um 16 Uhr den OSV Hannover. Mit einem weiteren „Dreier“ können sich die Gastgeber die Landesliga-Zugehörigkeit für die Spielzeit 2016/2017 sichern.

„Natürlich wollen wir am Samstag das Ding klar machen, am liebsten mit einem Sieg und nicht, dass die anderen Teams verlieren und wir davon profitieren. Das Wichtigste ist die Einstellung und dass wir als Team auftreten und den nötigen Biss haben“, unterstreicht Wetschens Torhüter Kai Winkler. Der 23-Jährige warnt aber: „Übermotivation könnte unserem Spiel schaden.“ Er weiß allerdings auch, dass der Tabellenzehnte frei aufspielen kann. „Wir dürfen uns nicht zu sicher sein, denn der OSV Hannover will trotz des Landesliga-Verbleibs bei uns gewinnen. Wir müssen schon alles geben“, sagt der Torwart.

So sieht es auch Wetschens Trainer Friedel Holle: „Der Vier-Punkte-Vorsprung ist trügerisch. Es darf keine Ablenkung geben, wir müssen die Konzentration hoch halten, denn das Spiel gegen den OSV Hannover wird eine harte Nuss.“ Er ist aber zuversichtlich, dass es mit dem Klassenverbleib klappt: „Wir haben es selber in der Hand – das lassen wir uns nicht mehr nehmen.“

Personell haben die Hausherren fast die Qual der Wahl. Marco Babilon (Schambein-Operation Mitte Juni) fällt weiterhin aus. Hinter dem Mitwirken von Ricardo Tenti (Kniebeschwerden) und Lukas Heyer (Sprunggelenksprobleme) steht noch ein Fragezeichen. Der Rest ist fit und brennt auf die Partie.

Die Wetscher halten an ihrer offensiv ausgerichteten Taktik fest. „Wir nehmen das Spiel selbst in die Hand, wollen den Ball erobern, schnell umschalten und über die Außenpositionen angreifen“, sagt Holle, der auch auf die Unterstützung der Zuschauer baut. Im Sturm ist der 15-fache Torschütze Oliver Ihnken gesetzt. Nils Unger soll den 22-Jährigen vorn immer wieder unterstützen.

In der Vierer-Abwehrkette sind Tobias Grube und Dino Maieli als Innenverteidiger die erste Wahl. Auf den Außenbahnen dürften Danny Lange (links) und Kevin Diekmann beginnen. Holle freut sich über Fortschritte in der Defensive: „Die Spieler haben einiges dazugelernt, vor allem im Zweikampfverhalten.“ Das dürfte auch wichtig sein, dann die Hannoveraner verfügen über zwei starke Akteure. Kopf der Mannschaft ist Mittelfeldakteur Ferhat Bikmaz. Der 14-fache Torschütze hatte auch beim 4:1-Erfolg im Hinspiel zweimal getroffen. Gefahr droht den Wetschern auch von Stürmer Mohammad-Mostafa Nawazy, der neun „Buden“ auf seinem Konto hat.

Die Wetscher werden alles daran setzen, um die drei Punkte für die endgültige Rettung zu holen. Nach der Partie werden Andre Krause (als Spielertrainer zum SSV Preußisch Ströhen) und Oliver Ihnken (zum VfL Oythe) gebührend vom TSV verabschiedet. - mbo

OSZE-Ministertreffen in Hamburg geht zu Ende

OSZE-Ministertreffen in Hamburg geht zu Ende

Die richtigen Sportkopfhörer finden

Die richtigen Sportkopfhörer finden

Hochwertige Audio-Anlage im Auto nachrüsten

Hochwertige Audio-Anlage im Auto nachrüsten

Dardais Überraschungsteam

Dardais Überraschungsteam

Meistgelesene Artikel

Umstrittener Handelfmeter entscheidet furioses Derby

Umstrittener Handelfmeter entscheidet furioses Derby

Acht Tore in 30 Minuten viel zu wenig zum Sieg

Acht Tore in 30 Minuten viel zu wenig zum Sieg

Phoenix zündet das Feuer

Phoenix zündet das Feuer

Melchiorshausen fühlt sich verschaukelt

Melchiorshausen fühlt sich verschaukelt

Kommentare