HSG Barnstorf/Diepholz II feiert Kantersieg über TS Hoykenkamp

Helmerking strahlt nach 30:16: „Es hat alles gepasst“

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Kraftvoll setzte sich in dieser Szene Barnstorfs Spielertrainer Malte Helmerking (M.) gleich gegen drei Akteure von der TS Hoykenkamp durch. Der 30-Jährige warf beim 30:16 sechs Tore.

Barnstorf - Starke Leistung im Topspiel: Die HSG Barnstorf/Diepholz II, Tabellenzweiter in der Handball-Landesliga, fertigte am Sonnabend vor über 100 Zuschauern in der Barnstorfer Vereinssporthalle Verfolger TS Hoykenkamp mit 30:16 (11:9) ab und revanchierte sich damit eindrucksvoll für die 26:28-Niederlage aus der Hinbegegnung.

„Es hat alles gepasst. Vor allem in der zweiten Halbzeit haben wir stark gespielt und unsere Chancen genutzt“, strahlte Barnstorfs Spielertrainer Malte Helmerking, der zusammen mit Tomas Lenkevicius der 6:0-Abwehr im Mittelblock den nötigen Halt gab. Wenn dann doch ein Ball durchkam, dann war Torhüter Frederik Hohnstedt zur Stelle, der insgesamt 13 Bälle parierte. In einer Topverfassung präsentierte sich auch Nils Mosel. Trotz Rückenproblemen erzielte der 33-Jährige satte 15/2 Tore.

„Ohne Harz hat Hoykenkamp überhaupt nicht ins Spiel gefunden“, unterstrich Helmerking. Die Gastgeber erwischten einen guten Start, führten nach einer Viertelstunde mit einem Lenkevicius-Treffer mit 7:4. Dennis Wulf und Nils Mosel ließen Hoykenkamps Rückraumakteure Nico Skormachowitsch (2/2) und Hergen Schwarting (2) nicht zur Entfaltung kommen, attackierten sie frühzeitig. Die Barnstorfer lagen weiter in Front (9:7/25.), konnten sich aber bis zur Pause noch nicht absetzen. „Wir haben im Angriff leichte Fehler gemacht“, monierte der 30-Jährige, der diesmal nicht viel wechselte, sondern der stärksten Formation das Vertrauen schenkte.

Das sollte sich nach dem Seitenwechsel auszahlen, denn der Tabellenzweite hielt das Tempo hoch. Matthias Andreßen sorgte beim 15:10 (40.) erstmals für einen Fünf-Tore-Vorsprung. Als Lenkevicius auf 19:12 (44.) erhöht hatte, war der Widerstand des Tabellendritten endgültig gebrochen. Die Gäste deckten zwar danach Mosel, Helmerking und Mateusz Chylinski offensiv, aber die Hausherren waren darauf vorbereitet. „Vorn hat bei uns dann alles geklappt“, sagte Helmerking (6). In den Schlussminuten glückten den Hausherren noch sechs „Buden“ in Folge, sie zogen von 24:16 (56.) auf 30:16 davon und feierten am Ende einen unerwarteten Kantersieg.

mbo

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