HSG Barnstorf/Diepholz Samstag in Eicken gegen Bissendorf zum Pokal-Auftakt

Golenia und Ferent als mögliche Chylinski-Vertreter

Raul Ferent (links) hat Kamil Chylinski im halblinken Rückraum bereits schon einmal gut vertreten. Möglicherweise tut er dies morgen im Pokal erneut. - Foto: Krüger

Barnstorf/diepholz - Mit diesen Mini-Turnieren in jeder Runde des HVN/BHV-Pokals ist das ja so eine Sache. Ein Mix aus Relegationsgruppe und Final Four – und oft in bisher unbekannten Handball-Hallen. Immerhin kennt Dag Rieken den Auftaktgegner, mit dem es der Trainer der HSG Barnstorf/Diepholz und sein Team am Samstag ab 16.15 Uhr bei der Eickener SpVg. zu tun bekommen: Oberliga-Kontrahent TV Bissendorf-Holte wartet auf den aktuellen Tabellenzweiten – und über den weiß Rieken einiges: „Das ist eine junge, aber schon gut eingespielte Truppe“, warnt der HSG-Coach vor dem letztjährigen Vizemeister.

Weitere Informationen könnte ihm sein Mittelmann Steffen Brüggemann liefern – denn der trug in der vorigen Serie noch das Trikot des TV. Das Ziel des Pädagogen ist klar: „Wir wollen dieses erste Spiel gewinnen, um an dem Tag auch ein zweites bestreiten zu dürfen.“ Dann bekäme es die HSG mit dem Sieger der Partie des Gastgebers aus Eicken-Bruche gegen den TuS Haren zu tun, in dem Verbandsligist Haren gegenüber dem Weser-Ems-Landesligisten schon favorisiert ist. Beide sind allerdings weitgehend unbeschriebene Blätter für Dag Rieken. „Aber ich habe vor unserer Aufgabe ja noch die Gelegenheit, mir deren Spiel anzusehen.“

In der vergangenen Saison schickten die Bissendorfer eine überwiegend aus ihren A-Jugend-Spielern bestehende Mannschaft zu den Pokalturnieren. „Angeblich soll das jetzt wieder so sein – aber auf solche Gerüchte geben wir erstmal nichts. Wir reisen mit der vollen Kapelle an“, verspricht der HSG-Trainer. Er sieht die Partie als „gute Standortbestimmung für unser schweres Auswärtsspiel am Samstag darauf bei der SG Achim/Baden“. Samstag fehlen ihm allerdings Kevin Heemann nach einer Weisheitszahn-OP und Kamil Chylinski, der wegen seines Studiums in Warschau Kopfarbeit leisten muss. Im Training unter der Woche musste das Team auf die Urlauber Donatas Biras, Laurynas Palevicius und Martin Golenia verzichten. „Sie sollten aber rechtzeitig zum Spiel wieder da sein“, schildert Rieken. Golenia käme als Alternative im halblinken Rückraum für Chylinski in Betracht. „Er, aber auch Raul Ferent, haben das zuletzt gut gemacht“, lobt ihr Coach.

Mit einem Sieg, einem Unentschieden und zwei Niederlagen stehen die Bissendorfer von Trainer Malte Mischok derzeit auf einem für sie ungewohnten neunten Oberliga-Platz – im Gegensatz zu den Barnstorfern, die noch ungeschlagen Platz zwei einnehmen. Doch Rieken meint, dass die Bissendorfer trotz des Verlusts zweier Leistungsträger – neben Brüggemann nennt er den nach Edewecht abgewanderten Louis Kamp – eine gute Saison spielen: „Gegen Fredenbeck II haben sie hoch gewonnen, in Habenhausen und gegen Cloppenburg nur mit einem Tor verloren – und einen Punkt in Elsfleth holt auch nicht jeder“, erinnert der HSG-Coach an das dortige Haftmittel-Verbot. „Wir wollen mit unserer gut funktionierenden 3:2:1-Deckung versuchen, beide Spiele zu gewinnen und in die nächste Runde einzuziehen“, schildert Rieken. - ck

Immer mehr Wohnungslose in Deutschland

Immer mehr Wohnungslose in Deutschland

Van der Bellen neuer Präsident in Österreich

Van der Bellen neuer Präsident in Österreich

Weihnachtsmarkt in Nordwohlde

Weihnachtsmarkt in Nordwohlde

Klaus Allofs' Erfolge

Klaus Allofs' Erfolge

Meistgelesene Artikel

Die Demut der Krieger

Die Demut der Krieger

HSG Phoenix versagt in Wilhelmshaven

HSG Phoenix versagt in Wilhelmshaven

Rieken: „Wir sind gefordert, müssen das letzte Hemd geben“

Rieken: „Wir sind gefordert, müssen das letzte Hemd geben“

Acht Tore in 30 Minuten viel zu wenig zum Sieg

Acht Tore in 30 Minuten viel zu wenig zum Sieg

Kommentare