Bassum bedient sich wieder aus seinem Talenteschuppen

Erfolgreiche Stallarbeit

Bassums Teammanager Mirko Haase (hinten links) und Trainer Andreas Merdon (hinten rechts) vertrauen folgenden Neuzugängen stehend v.l.): Marven Schwenke, Leonard Schäfer und Alexander Pestowski sowie (kniend v.l.): Calvin Hüttemeier und Tom Hoffmann. Auf dem Bild fehlen Ole Beckmann und Jannes Matzen.

Bassem - Von Philip Kaluza. Die Fußballer des TSV Bassum haben ein gutes Jahr hinter sich: Nachdem in der Saison zuvor der Klassenverbleib nur denkbar knapp in der Relgation geschafft worden war, landete die Mannschaft von dem Trainerduo Jürgen Schäfer und Andreas Merdon dieses Mal auf einem fast schon sensationellen sechsten Rang. Der Bassumer Weg, der vorsieht, nahezu ausschließlich Talente aus dem eigenen Stall einzusetzen, beginnt sich auszuzahlen.

„In der letzten Saison haben wir häufig eine Startelf von gerade einmal 20,5 Jahren ins Rennen geschickt“, verrät Jürgen Schäfer nicht ohne Stolz. Und stolz durfte der 54-Jährige auch unabhängig von der Endplatzierung der letzten Serie sein. Seine junge Elf zeigte über weite Strecken spielerisch ansprechenden Kombinationsfußball. „Manchmal waren wir allerdings noch zu verspielt. Dadurch ging uns die Effizienz ab“, kritisiert Schäfer.

Sowohl Schäfer als auch sein Trainerkollege Andreas Merdon verstehen sich für die nächste Saison als Mahner und wollen neue Reizpunkte setzen. „Zufriedenheit ist schlecht für jede Entwicklung“, hebt Schäfer den Finger: „Ich bin nur zufrieden, wenn man alles aus sich herausgeholt hat – körperlich und mental. Davon hängt meine Laune nach Spielen ab!“

Damit die Laune beim Bassumer Coach in Zukunft positiv bleibt, setzt der Club auf einen größeren Kader. Zu den 22 etablierten Kräften rücken mit Alexander Pestkowski, Marven Schwenke, Calvin Hüttemeyer, Jannes Matzen, Lennart Wolff und Leonard Schäfer sechs weitere Talente aus der eigenen A-Jugend nach. Hinzu kommt für die Defensive außerdem Ole Beckmann vom FC Gessel-Leerßen, der den Platz vom einzigen Abgang Dorian Klinger (geht zum SV Bruchhausen-Vilsen) einnimmt.

„Wir haben jetzt noch mehr Möglichkeiten, haben noch mehr Spieler. Alle werden ihre Chance bekommen“, verspricht Schäfer. Außerdem werde der große Kader helfen, die Studenten oder verletzten Akteure immer wieder adäquat ersetzen zu können.

Absoluter Dreh- und Angelpunkt des TSV bleibt im Mittelfeld der schussstarke Topscorer Tobias Cordes. Im Sturm ist Knipser Oliver Meyer mit seinen 27 Jahren ältester Akteur im Kader, ansonsten setzten die Bassumer auf ihre Abteilung „Jugend forscht“. Spannend wird, wer von den Neulingen in die Fußstapfen von Chris Helms oder Wilke Kluge treten kann, die beide in der vergangenen Saison direkt als Stammkräfte im Herrenbereich durchstarteten.

Ein taktisch guter Plan, eine gute Organisation und ein ordentliches Umschaltspiel seien bisher die Trümpfe der Bassumer gewesen, so Schäfer. Verbessern wolle man nun die Arbeit gegen den Ball und vor allem die Durchschlagskraft in der Offensive. Schaffen es Schäfer und Merdon das Team an diesen Punkten weiterzuentwickeln, wird der TSV Bassum in der kommenden Saison abermals für einige positive Überraschungen sorgen und erneut einen einstelligen Tabellenplatz erreichen.

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