Handballer des TuS Sulingen wollen achten Platz aus der Vorsaison verteidigen

Engelke rechnet mit einer ganz starken Liga

Sulingens Trainer Hartmut Engelke ist froh, in Daniel Kramer einen zweiten Torhüter im Team zu haben. - Foto: Flügge

Sulingen - Von Arne Flügge. Knapp acht harte und kräftezehrende Wochen der Vorbereitung liegen hinter den Landesliga-Handballern des TuS Sulingen. Eine Zeit, die Trainer Hartmut Engelke intensiv genutzt hat, um seine Spieler auf die neue Saison einzustimmen. „Wir haben natürlich viel im konditionellen Bereich gearbeitet, aber auch viel Wert auf die Abwehr gelegt“, sagt der TuS-Coach. Und die Vorbereitung lief so, wie sie der Trainer erwartet hatte. „Natürlich hast du wegen der Urlaubszeit nicht immer alle Spieler zusammen, aber die Jungs waren sehr engagiert. Sie wollen richtig gut vorbereitet in die neue Saison gehen“, berichtet der 47-Jährige.

Denn die Spielzeit wird eine sehr intensive werden, wie Engelke glaubt, da die Liga noch einmal stärker geworden ist. In Bremervörde, Beckdorf und der HSG Stuhr (ehemals FTSV Jahn Brinkum) kommen drei Verbandsliga-Absteiger runter. Das sind schon richtige Schwergewichte. Darüber hinaus wollen in Fredenbeck, Oyten und der HSG Delmenhorst II drei weitere Mannschaften ein gewichtiges Wörtchen mitreden. „Dennoch ist mir nicht großartig bange“, sagt Sulingens Trainer Engelke, „denn wir haben eine tolle Mannschaft. Unser Ziel ist es erst einmal, den achten Platz aus der Vorsaison zu bestätigen, und dass früh sicher ist, dass wir in der Liga bleiben“. Um den Titel mitzuspielen, „wäre völlig utopisch. Dafür bräuchten wir noch zwei richtige Kracher“, meint Engelke. Da diese aber nicht in Sicht sind, und in Sulingen auch (noch) der entsprechende Unterbau fehlt, habe die Mannschaft sich schon eine realistische Zielsetzung gegeben. „Wichtig ist dabei“, so Engelke, „dass wir in unserer Entwicklung insgesamt noch einen weiteren Schritt nach vorn machen.“

Zwar wird der Sulinger Trainer seine Handball-Philosophie für sein Team nicht komplett an den Nagel hängen. Allerdings will er schon etwas mehr auf das Team eingehen. „Kein Trainer der Welt wird diese Mannschaft von rechts auf links drehen können. Das ist ein sympathischer und eingeschworener Haufen“, schmunzelt der Coach: „Das habe ich bei der Abschlussfahrt genießen dürfen.“

Natürlich wird Engelke weiter den Hut aufbehalten. Er sagt aber auch: „In der letzten Saison bin ich da etwas anders rangegangen, und das ist mir nicht so gelungen. Daher werde ich mir auch jetzt nicht die Zähne ausbeißen.“ Vielmehr will er gemeinsam mit der Truppe das intensivieren, was bereits gut lief und besonderen Wert auf Verbesserungen von Spielsituationen legen, die noch nicht so reibungslos abliefen. „Ich möchte immer eine knackige Abwehr stellen. Wir müssen uns zudem noch verbessern, ein sicheres Spiel aufzuziehen“, meint Engelke. Womit vor allem das Passspiel im Aufbauspiel gemeint ist, um den Ball in den eigenen Reihen zu halten. Engelke: „In der letzten Saison ist mir da noch zu viel schief gegangen.“

Helfen könnte dabei, dass die Mannschaft fast komplett zusammen geblieben ist. Für Torwart Tobias Tannert (tritt kürzer) hat sich als einziger Neuzugang Daniel Kramer von der HSG Harpstedt/Wildeshausen den Sulingern angeschlossen. Der 21-Jährige macht auf Engelke „einen gute Eindruck“, wie der C-Lizenz-Inhaber sagt.

Los geht’s für die Sulinger am Samstag mit der ersten Runde im BHV/HVN-Pokal. Das Engelke-Team titt um 15.00 Uhr beim TuS Wagenfeld an. Sollte die Partie gewonnen werden, spielen die Sulestädter anschließend um 18.30 Uhr gegen den Sieger des Spiels zwischen Vilsen und Liebenau.

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