Heiligenfeldes Korbballerinnen Gastgeber 

Bundesliga startet in Syke

Trainerin Dagmar Schnelle verpasste mit Heiligenrode zuletzt die DM-Endrunde. Ob das in dieser Saison klappt, ist fraglich, da drei Leistungsträgerinnen nicht mehr zur Verfügung stehen. - Foto: wes

Syke - Von Sandra Hellmers. Endlich ist die lange Pause vorbei: Sonntag startet die Korbball-Bundesliga Nord in die neue Saison. In der Olympiahalle in Syke ist Aufsteiger SV Heiligenfelde der Gastgeber. Gekämpft wird unter anderem um die Startberechtigung für die Deutsche Meisterschaft, bei der die ersten Drei antreten dürfen.

In den letzten Jahren immer ein DM-Kandidat war der TSV Heiligenrode. Mit Sinnika Zoric, Bianca Horstmann und Jessica Pawlowski verabschiedeten sich jetzt aber gleich drei Leistungsträger und Routiniers, dafür rücken Meike Solte (aus der Altersklasse II) und Rückkehrerin Nadja Burgdorf in die Bundesliga-Mannschaft auf. „Wir möchten vor allem Spaß am Spielen und im Team haben, die Neuen schnell einbinden und unsere gute Abwehrleistung der Vorsaison bestätigen“, setzt Coach Dagmar Schnelle moderate Ziele für den TSV, der im Vorjahr die DM-Teilnahme knapp verpasst hatte. Das Spiel gegen den TSV Barrien (15.00 Uhr) könnte eine erste Prüfung sein.

Der TSV Barrien möchte sich steigern: In der Vorsaison hatte das Otto-Team Platz sechs belegt, nun soll es mindestens einen Rang nach oben gehen. Zwar scheidet Mone Senz aus dem Team aus, dafür kommen mit Anne Frenken, Fenna Alfken und Julia Senz drei hoffnungsvolle Talente aus der Jugend in die Mannschaft. Leistungsträgerin Sarah Zieske darf nach entsprechender Messung wieder am Korb spielen.

Wenig optimistisch stimmt Trainer Manfred Otto allerdings die Vorbereitung: „Urlaub, Verletzungen, Krankheit – unsere Mannschaft stand bislang noch nicht komplett gemeinsam auf dem Feld“, erklärt der Coach das Dilemma. Die Stimmung ist trotzdem positiv: „Das liegt vor allem an den Youngsters, die sich toll integriert haben“, erklärt Otto.

Erst kurz vor Schluss konnte sich in der vergangenen Saison die TSG Seckenhausen-Fahrenhorst vor dem Abstieg retten. So heißt das Ziel für die Truppe von Coach Torsten Behrens auch wieder Klassenerhalt. Lena Meyer (Babypause) und Marina Löchel (3. Mannschaft) sind nicht mehr dabei, dafür kommen Anke Lisser und Christina Siebert nach ihrer Babypause zurück ins Team.

Die Vorbereitung lief nicht optimal: „Wir wissen nicht genau, wo wir stehen“, sagt Behrens nach der durchwachsenen Trainingsphase. Für ihn steht auch noch ein anderes, korbballspezifisches Thema im Vordergrund: „Dass viele Korbfrauen, die letztes Jahr zu groß gemessen worden waren, wieder dabei sind, ist für mich nicht nachvollziehbar und sollte schnellstens wieder geändert werden. Deswegen hoffe ich auf viele unangekündigte Nachmessungen während der Saison“, erklärte er.

Für Gastgeber und Aufsteiger SV Heiligenfelde wird es hart. Das Trainerteam Frauke und Jörg Spalkhaver muss auf die beiden erfahrenen „Haudegen“ Anke Albers und Kerstin Evers verzichten (treten beide kürzer). Außerdem legt Ina Bruns eine Babypause ein. Mit Davina Löhmann, Svenja Isensee und Lena Stöver hat der SVH aber auch drei Zugänge aus der eigenen Reserve zu verbuchen.

„Wir sind auf einem guten Weg, aus der neuen Truppe ein Team zu formen“, findet Jörg Spalkhaver. Das Saisonziel heißt beim zweiten Anlauf in der höchsten Spielklasse vor allem Klassenerhalt – auch wenn mit dem SV Heiligenrode und dem SV Brake gleich zwei schwere Gegner warten.

Die Spiele beginnen um 10 Uhr, das letzte Spiel des ersten Spieltags wird um 15.50 Uhr angepfiffen.

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