U16-Judokämpfer scheiden beim deutschen Jugendpokal in Frankfurt nach zwei Niederlagen aus

Bundesfinale: TuS Sulingen zahlt Lehrgeld

Waren beim Bundesfinale des deutschen Jugendpokals für den TuS Sulingen in Frankfurt dabei (von links): Die U16-Judokämpfer Leonhard Bäcker (bis 52 kg), Simon Winkelhoff (bis 66 kg), Pascal Strümpler (bis 58 kg - SG Diepholz, Max-Malte Mielenhausen (über 66 kg - TSV Wetschen), Konstantin Kannengießer (bis 46 kg), Marius Renke (bis 66 kg) und Trainer Andreas Renke.

Sulingen - Lehrgeld gezahlt, aber mit vielen positiven Eindrücken aus Frankfurt zurückgekehrt. Erstmals hatte sich ein Judo-Jugendteam (U16) des TuS Sulingen für das Bundesfinale des deutschen Jugendpokals qualifiziert, schied aber vorzeitig aus und erreichte nicht die Runde der letzten 16 Mannschaften.

„Das ist dennoch ein Riesenerfolg für uns im Jugendbereich. Wir haben gezeigt, dass wir mithalten können“, unterstrich Sulingens Abteilungsleiter Dieter Kynast.

Einen mutigen Auftritt hatte die durch Diepholzer und Wetscher Judoka verstärkte U16-Mannschaft des TuS Sulingen beim Bundesfinale des deutschen Jugendpokals. Auch wenn das Team von Trainer Andreas Renke nur mit geringen Erwartungen auf eine Platzierung nach Frankfurt gereist war, durfte es dank seiner guten Vorbereitung doch auf ein paar Erfolge hoffen.

2:3 – Strümpler und Mielenhausen punkten

Dabei erwischten die Sulinger ein gutes Los, das sie nur in eine Dreiergruppe zugeordnet hatte. Somit hätte unter Umständen ein guter Erfolg gereicht, um in die K.o.-Runde der besten 16 deutschen U 16-Teams einzuziehen.

Mit dem PSV Eisenach und dem Nachwuchs des Vereins Randori Berlin war die Konkurrenz in der Vorrundengruppe allerdings recht stark. Die Vorentscheidung musste gleich der Fight gegen den PSV Eisenach bringen. Diese hochdramatische Begegnung verloren die Sulinger mit 2:3, wobei Konstantin Kannengießer (bis 46 Kilogramm) beinahe zum Matchwinner geworden wäre. Er führte gegen einen thüringischen Kaderathleten lange, um sich dann am Ende doch der größeren Erfahrung des Gegners zu beugen. Mit etwas mehr Glück hätten die Sulinger die Begegnung auch gewinnen können. Die Punkte holten Pascal Strümpler (bis 58 Kilogramm) und Max-Malte Mielenhausen (über 66 kg).

Erwartungsgemäß lief’s dann auch gegen die starke Mannschaft von Randori Berlin beim 1:4 (Konstantin Kannengießer siegte) nicht besser. Die junge Sulinger Mannschaft verpasste somit den Einzug in die nächste Runde. Die heimischen Judo-Sportler waren aber trotzdem zufrieden, bei diesem dreitägigen Event mit Trainingseinheiten mit dem Bundestrainer und Nationalmannschaftskämpfern dabei gewesen zu sein. Sie vertraten bei diesem Event mit zwei weiteren Vereinen das Land Niedersachsen. Die Sulinger haben nun die Chance, im nächsten Jahr einen neuen Anlauf zu starten, denn die Mannschaft bleibt fast vollständig in dieser Altersklasse zusammen. Nach dem Motivationsschub in Frankfurt haben sie sich für die kommende Saison viel vorgenommen. - mbo

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