Erneutes 7:0 ist unwahrscheinlich

Brinkumer SV spielt gegen TSV Grolland: Trainer warnt vor Überheblichkeit

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Brinkums Marcel Brendel (re.) ist aus dem Urlaub zurück und steht dem Bremen-Ligisten wieder zur Verfügung. 

Brinkum - „Siebene auf einen Streich“ hatte sich das tapfere Schneiderlein auf seine Scherpe genäht, nachdem es gleich sieben Fliegen auf einmal plattgekloppt hatte. Das sorgte im Märchenland natürlich für Aufsehen, weil alle dachten, der Kerl hätte vermutlich zumindest sieben kleine Räuber zugleich zur Strecke gebracht. Wahrheit und Illusion liegen halt eng beieinander. Und daher warnt Kristian Arambasic, Trainer des Fußball-Bremen-Ligisten Brinkumer SV, vor dem Auswärtsspiel am Sonntag (15.00 Uhr) beim TSV Grolland auch eindringlich davor, das märchenhafte 7:0 in der ersten Runde des Bremer Landespokals gegen Grolland für eine gewisse Überheblichkeit zu nutzen.

Denn mit der Fliegenklatsche in der Hand wird sich der Gegner diesmal sicherlich nicht aus seinem eigenen Stadion vertreiben lassen. „So eine Niederlage wie im Pokal wird Grolland nicht noch einmal passieren“, weiß Arambasic, zumal sich Grolland mittlerweile auch stabilisiert hat. Wie Brinkum haben die Gastgeber in der Liga neun Punkte auf dem Konto. Bei der Übermannschaft, dem Bremer SV, hielt das Team zuletzt bis zur 86. Minute ein 1:1, ehe Florent Aziri doch noch für den Favoriten zum 2:1 traf. „Wer dem Bremer SV fast einen Punkt abgeluchst hätte, der ist richtig stark“, weiß Arambasic: „Und deswegen müssen wir das Pokalspiel komplett ausblenden. Das wird jetzt ein ganz anderes Ding. Es wird ein Spiel auf Augenhöhe.“

Für das die Brinkumer beim jüngsten 6:0 gegen den SV Grohn Selbstvertrauen genügend getankt haben dürften. „Wir hatten einen kleinen Rückschlag erlitten. Nach dem Sieg gegen Grohn hoffen wir nun, diese Euphorie mit ins Spiel gegen Grolland nehmen zu können“, sagt der Brinkumer Trainer, der aber erneut mit einigen personellen Problemen zu kämpfen hat. So wird Niklas Frank (Urlaub), die etatmäßige Nummer eins im Tor, fehlen. Für ihn steht Tim Schleusener (19), zu Saisonbeginn von Union 60 gekommen, zwischen den Pfosten. „Er ist ein junger Torwart, der im Training immer seine Leistung abgerufen hat. Er musste auf seine Chance warten. Jetzt bekommt er sie, und ich hoffe, dass Tim sie auch nutzt“, meint Arambasic.

Dennis Krefta und Yannick Böhling sind noch angeschlagen. Dafür ist Marcel Brendel aus dem Urlaub zurück. „Das ist sehr wichtig für unsere Außenpositionen“, freut sich der Brinkumer Trainer. 

flü

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