3:1 gegen Habenhausen täuscht über viele Unwägbarkeiten hinweg

Brinkum bringt sich in Not

Brinkums Trainer Kristian Arambasic ging gestern durch ein Wechselbad der Gefühle. - Foto: Flügge

Brinkum - Auch für einen dreckigen Sieg gibt es drei Punkte. Und daher lautete das Motto von Kristian Arambasic gestern Abend: Zähler einkassieren, Mund abputzen und weiter nach vorn blicken. Denn mit Ruhm hat sich Fußball-Bremen-Ligist Brinkumer SV im Heimspiel gegen den Habenhauser FV nicht bekleckert, wie auch Brinkums Trainer feststellte: „Wir waren in vielen Phasen viel zu hibbelig. Selbst nach Führungen haben wir einfach keine Ruhe ins Spiel bekommen.“

In der ersten Halbzeit ließen sich die Brinkumer vom Gegner aber auch einlullen. Dennoch gelang in der 31. Minute die Führung: Nach einem tollen Pass von Tom Trebin über die Abwehr hinweg nahm Saimir Dikollari den Ball auf und bugsierte ihn mit einem Heber über Habenhausens Keeper hinweg zum 1:0 in die Maschen. Doch das Tor gab Brinkum keine Sicherheit. Im Gegenteil. Die Hausherren ließen nun den Gegner zu zwei richtig guten Chancen kommen, die BSV-Keeper Niklas Frank aber jeweils vereitelte.

Kurios dann die Geschehnisse in der 36. Minute, als zunächst auf Freistoß für Habenhausen entschieden wurde, Brinkum bereits die Mauer stellte, der Schiri dann aber doch auf Elfmeter entschied. Adrian Chwiendacz verwandelte eiskalt zum 1:1.

„Wir haben uns dann in der Pause gesagt, dass wir noch mehr dagegenhalten und noch mehr Laufbereitschaft zeigen müssen“, sagte BSV-Coach Arambasic. Und fast wäre dem gerade eingewechselten Rojhat Kaya auch das 2:1 gelungen, doch Habenshausens Keeper Maximilian Lehmann parierte glänzend (46.). So wurde es zu einem Geduldsspiel, in dem Brinkum in der 82. Minute die lang ersehnte Führung gelang: Nach einem Freistoß von Jannik Bender aus dem Halbfeld heraus war Jürgen Heijenga zur Stelle und köpfte den Ball zum 2:1 in die Maschen. „Das hatten wir im Training gerade noch geübt“, freute sich Arambasic.

Doch wieder gab das Tor seiner Mannschaft keine Sicherheit. „Wir haben nach dem 2:1 zum Teil katastrophale Bälle gespielt“, ärgerte sich der 39-Jährige. Und wer weiß, wie die Partie ausgegangen wäre, hätte Habenhausens Maximilian Kluge seine Riesenchance zum Ausgleich in der 85. Minute genutzt, anstatt vorbeizuzielen. „Da hatten wir richtig Glück“, räumte Arambasic ein, ehe Marcel Brendel seinen Trainer mit dem Tor zum 3:1 in der zweiten Minute der Nachspielzeit endgültig in den Entspannungsmodus schickte. 

flü

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