Handball-Oberliga: HSG Barnstorf/Diepholz dominiert das Spiel in Delmenhorst

Biras und Chylinski beim 29:20-Erfolg die Sieggaranten

Steigerte sich am Sonnabend in der zweiten Halbzeit in Delmenhorst und traf beim 29:20-Erfolg sechsmal ins Schwarze: Linkshänder Arunas Srederis (beim Wurf) vom Handball-Oberligisten HSG Barnstorf/Diepholz.

Delmenhorst - Souveräner Auftritt vor knapp 200 Zuschauern: Handball-Oberligist HSG Barnstorf/Diepholz bestätigte am Sonnabend seine ordentlichen Leistungen aus den ersten zwei Begegnungen, gewann beim Schlusslicht HSG Delmenhorst mit 29:20 (14:9) und verbesserte sich auf den zweiten Tabellenplatz. „Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung“, urteilte Barnstorfs Trainer Dag Rieken.

In ausgezeichneter Verfassung präsentierte sich Rückraumakteur Kamil Chylinski. Der Pole war vor allem in der ersten Halbzeit kaum zu stoppen, hatte mit neun „Buden“ entscheidenden Anteil an einer 14:9-Führung. Am Ende kam der „Knipser“ auf 13/2 Tore. Als Rückhalt erwies sich einmal mehr Torhüter Donatas Biras. Der Litauer wehrte 16 Bälle ab, darunter auch zwei Siebenmeter von Torben Sudau (4) und Frederic-Serafino Oetken (3).

Die Barnstorfer begannen konzentriert, gingen konsequent in der 3:2:1-Deckung zu Werke und lagen von Beginn an in Front. Abwehrchef Martin Golenia blieb zunächst auf der Bank, er fühlte sich nach einem Infekt nicht fit. Mit zwei verwandelten Siebenmetern sorgte Chylinski für eine 4:2-Führung (6.). Per Tempogegenstoß erhöhte er auf 7:4 (13.). Am Drei-Tore-Vorsprung änderte sich bis zum 9:6 (18.) nichts. Auch danach blieb der Tabellenzweite am Drücker.

Linkshänder Arunas Srederis und der schnelle Chylinski mit einem Tempogegenstoßtreffer legten zum 11:6 (20.) nach. Anschließend wechselte Rieken Martin Golenia ein, er gab der Abwehr noch mehr Halt. „Er hat auf die Zähne gebissen“, lobte Rieken den Einsatz des 26-Jährigen. Bis zur Pause änderte sich am Fünf-Tore-Abstand (13:8/24.) nichts. Die Barnstorfer konnten sich auf ihre sattelfeste Deckung verlassen.

Gervé sorgt für erste Zehn-Tore-Führung

Nach dem Wechsel scheiterte Chylinski beim Stand von 15:11 (34.) mit einem Siebenmeter an Delmenhorsts Schlussmann Sönke Schröder. Die Gastgeber, die Chylinski und später auch Srederis in Manndeckung nahmen, kämpften sich heran. So verkürzte Jörn Janßen auf 13:15 (38.). Im Gegenzug markierte Laurynas Palevicius das 16:13 (38.). Die Barnstorfer setzten sofort nach: Mit einem Doppelpack baute der Litauer Srederis den Vorsprung vorentscheidend auf 18:13 (43.) aus. „Wir waren auf eine Manndeckung eingestellt“, sagte Rieken. Anschließend ließen sich die Gäste nicht mehr vom Kurs abbringen. In einer guten Phase erhöhten Raul-Lucian Ferent, Palevicius mit verwandeltem Siebenmeter und Srederis auf 23:15 (51.). Spätestens zu diesem Zeitpunkt stand der erste Auswärtssieg fest. Für die erste Zehn-Tore-Führung sorgte Kreisläufer Andrius Gervé beim 27:17 (55.).

„Wir haben das Spiel dominiert“, freute sich B-Lizenz-Inhaber Rieken über den ersten Auswärtssieg. Beim Blick auf die anderen Ergebnisse fühlt sich der 47-Jährige in seiner Meinung bestätigt: „In der Oberliga kann jeder jeden schlagen.“ 

mbo

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