Stuhrs Andreas Leiko glänzt beim Ironman

Bestzeiten-Triple in Barcelona

Sabrina Evers kämpfte beim Schwimmen mit Kreislaufprobleme, erholte sich auf der Radstrecke wieder, um dann im Marathon an ihre Grenzen zu gehen. Am Ende war sie mit ihrer Zeit nicht zufrieden.

Stuhr - Zum Ende der Triathlonsaison sorgten die Tri-Wölfe Andreas Leiko und Sabrina Evers (LC Hansa Stuhr) auf der Langdistanz für eins der kreisweit besten Ergebnisse dieses Jahres. Beim Ironman Barcelona finishte Leiko in neuer Bestzeit von 10:12:56 Stunden. Evers kam nach 12:33:52 Stunden in Ziel.

Anders als geplant verlief der Wettkampf für Sabrina Evers: „Aber das ist ja das Spannende an einem Ironman. Du weißt morgens nicht, wie der Tag wohl endet.“ Die zehnmonatige Vorbereitung war für Evers schwierig gewesen. Dennoch wollte sich die Stuhrerin nach ihrer starken Langdistanzpremiere im Vorjahr in Roth in 11:41 Stunden um rund zehn Minuten verbessern. Dann allerdings bekam Evers auf der 3,8 km Schwimmstrecke im Meer Kreislaufprobleme. Auf den 180 Rad-km ließ sie es entsprechend vorsichtiger angehen. „Die Radstrecke war eigentlich sehr schnell“, berichtete sie. „Da auf der 45 km langen Strecke zwischen Calella und Montgat 3000 Athleten unterwegs waren, ließ sich das Windschattenfahren an manchen Punkten leider gar nicht vermeiden.“ Der finale Marathonlauf wurde dann für sie ab Kilometer 30 richtig schwer, sodass allein noch das Finishen wichtig war: „Im Ziel war ich enttäuscht. Es ist nur meinem immensen Dickkopf zu verdanken, dass ich dort angekommen bin. Die Worte ‚You are an Ironman‘ nahm ich gar nicht mehr wahr“.

Ganz anders erlebte Andreas Leiko sein Rennen. Obwohl auch für ihn die Vorbereitung aufgrund halbjähriger beruflicher Abwesenheit alles andere als optimal war, sollte es besser laufen als vor zwei Jahren, als ein platter Reifen viel Zeit gekostet hatte.

Es lief bestens. Beim Schwimmen sortierte sich Leiko beim „Rolling start“ bei den 60-Minuten-Schwimmern ein und kam in Bestzeit (1:01:56) aus dem Wasser. Auf dem Rad folgte mit 4:49:20 Stunden die nächste Bestzeit.

„In meinem Leistungsbereich wurde meistens regelkonform gefahren“, bemerkte Leiko. „Es war noch nicht so voll auf der Radstrecke, und ich konnte meine eigene Wattvorgabe durchziehen.“ Beim Marathonlauf gelang es Leiko, das eigene Tempo gleichmäßig zu halten, sodass es für ihn auch hier eine neue Bestzeit gab. Damit überrascht Leikos Fazit kaum: „Dieser Ironman hat mir viel Spaß gemacht.“ Im Gesamtfeld finishten Evers und Leiko auf Platz 155 bzw. 339. 

el

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