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Banecki warnt vor der schleichenden Gefahr

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Selten kam Rehdens Francis Banecki (2.v.r.) gegen Kiel so frei zum Schuss wie hier. ·
Selten kam Rehdens Francis Banecki (2.v.r.) gegen Kiel so frei zum Schuss wie hier. · © Foto: Flügge

Kreis-Diepholz - REHDEN · Als Francis Banecki gestern Morgen zur Arbeit ging, konnte er dies forschen Schrittes tun. „Ich war selbst erstaunt, dass ich keine Nachwirkungen hatte.

Ansonsten komme ich hier meistens humpelnd an“, sagte der Mittelfeldspieler von Fußball-Regionalligist BSV Rehden. Drei Wochen lang hatte sich der 27-Jährige mit einer hartnäckigen Achillessehnenreizung herumgeplagt. Sein Einsatz am Sonntag gegen Holstein Kiel war so gut wie ausgeschlossen gewesen – dennoch stand Banecki überraschend in der Startelf. „Ich hatte die ganze Woche bereits Lauftraining absolviert. Am Freitag bin ich dann ins Mannschaftstraining eingestiegen und habe mich gut gefühlt.“

Banecki stand 85 Minuten auf dem Feld. Doch das gute Gefühl, dass er noch vor der Partie gehabt hatte, nahm er nicht mit in die Kabine. Zu sehr nagte die 2:4-Niederlage an dem Ex-Profi. Und auch Banecki fand gestern keine Erklärung dafür, warum die Mannschaft immer wieder dieselben Fehler macht. Dafür sieht er eine schleichende Gefahr. „Noch spielen wir ja gut. Doch wir müssen zusehen, dass wir nach den beiden Niederlagen jetzt nicht in einen Negativstrudel geraten. Denn plötzlich bleibt dann auch die Leistung aus, und wir müssen aufpassen, dass wir dann irgendwann nicht an die Wand gespielt werden“, warnte Banecki. Wenn das passieren würde, könnte es lange dauern, um sich daraus wieder zu befreien. Banecki weiß, wovon er spricht. „Ich habe das zu meiner Zeit bei Eintracht Braunschweig erlebt. Irgendwann geht dann gar nichts mehr.“

Um das zu vermeiden, „müssen wir jetzt ganz schnell mal wieder punkten“, fordert der Fußballer. Am besten schon am Sonntag im Kellerduell beim SV Meppen. · flü

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