Chylinski kassiert gegen TSG Hatten-Sandkrug Rote Karte 

31:22 – HSG Barnstorf/Diepholz stürmt an die Oberliga-Spitze

Da nutzte auch ein Hampelmann von Hattens Torhüter Jan-Peter Steffens nichts, Barnstorfs Linksaußen Raul-Lucian Ferent (am Ball) erzielte in dieser Szene das Tor zum 13:6. Am Ende gewann der Spitzenreiter der Handball-Oberliga sein zweites Heimspiel mit 31:22.

Diepholz - Von Matthias Borchardt. Die HSG Barnstorf/Diepholz tritt weiterhin als eine Einheit auf: Im zweiten Meisterschaftsheimspiel bezwangen die Gastgeber gestern Abend vor 250 Zuschauern in der Diepholzer Mühlenkamp-Halle die TSG Hatten-Sandkrug mit 31:22 (15:8). Dadurch übernahmen sie zumindest für 24 Stunden mit 7:1 Punkten die Spitze in der Handball-Oberliga.

„Ich bin total zufrieden – Kompliment an die Mannschaft. Wir haben mit unserer Deckung dem Gegner den Zahn gezogen. Im Angriff habe ich eine weitere Steigerung gesehen“, analysierte Barnstorfs Trainer Dag Rieken. Beim Sieger hinterließen Linksaußen Raul-Lucian Ferent (6/2) und Kreisläufer Andrius Gervé (5) den stärksten Eindruck.

Die Gastgeber deckten von Beginn an aggressiv, Gervé kümmerte sich als Spitze der 3:2:1-Formation um Hattens Torjäger Robert Langner (8). Den Gästen unterliefen im Angriff mehrere Ballverluste. Die Barnstorfer nutzten die Schwächen mit Gegenstoßtoren eiskalt aus. Nach dem 1:1 (6.) sorgte Laurynas Palevicius mit einem Dreierpack für eine 4:1-Führung (8.). Es kam noch besser für die Heimmannschaft, denn Gervé, Ferent und Srederis erhöhten auf 7:1 (11.). Die Hatter kamen zwar durch einen von Mirko Menkens verwandelten Siebenmeter auf 3:7 (17.) heran, aber Ferent per Strafwurf und Gervé legten zum 9:4 (17.) nach.

Nicht seinen besten Tag hatte zunächst HSG-Goalgetter Kamil Chylinski erwischt, der einige Male an TSG-Schlussmann Jan-Peter Steffens scheiterte. Der Pole steigerte sich allerdings, erzielte die Tore zum 10:4 (18.) und 12:5 (21.). Dank konsequenter Abwehrarbeit verteidigte der Tabellenführer einen klaren Vorsprung (14:7/25.). Die Barnstorfer ließen einige Möglichkeiten leichtfertig liegen. Das monierte auch der Litauer Gervé zur Pause: „Wir müssen ein bisschen cleverer spielen.“

Nach dem Wechsel kam die TSG Hatten-Sandkrug nach einem Tor von Langner, der in Hälfte zwei zulegte, noch einmal auf 12:18 (38.) heran, doch Chylinski sorgte mit einem Doppelpack zum 20:12 (39.) wieder für klare Verhältnisse. Der 23-Jährige sah beim Stand von 23:14 nach einem Foul an Langner die Rote Karte (43.). Die Hausherren steckten das weg, kämpften weiter und landeten am Ende über 26:15 (46.) einen ungefährdeten 31:22-Erfolg. In der Schlussphase fehlte aber bei der einen oder anderen Aktion die nötige Konzentration.

Nach einer kurzen Herbstpause geht es für die HSG Barnstorf/Diepholz mit der zweiten Runde des HVN/BHV-Pokals am Sonnabend, 15. Oktober, in Melle (Sporthalle Eicken-Bruche) weiter. In einer Vierer-Gruppe kommt es um 16.15 Uhr zum Kräftemessen mit dem Klassenrivalen TV Bissendorf-Holte. Bereits um 14.30 Uhr prüft Gastgeber Eickener SpVgg. den Verbandsligisten TuS Haren. Die beiden Sieger bestreiten um 18.15 Uhr das Finale. „Die Punktspiele haben zwar Priorität, aber dennoch wollen wir weiterkommen“, unterstreicht Rieken. Auf die Partie dürfte sich besonders Neuzugang Steffen Brüggemann freuen, denn es geht gegen seinen Heimatverein.

Oppendorfer Nikolausmarkt mit buntem Programm 

Oppendorfer Nikolausmarkt mit buntem Programm 

Wintersport in der Skihalle Neuss

Wintersport in der Skihalle Neuss

Ab in die Berge: Das sind die Trends beim Winterurlaub

Ab in die Berge: Das sind die Trends beim Winterurlaub

Was aktuelle Smartwatches wirklich können

Was aktuelle Smartwatches wirklich können

Meistgelesene Artikel

Umstrittener Handelfmeter entscheidet furioses Derby

Umstrittener Handelfmeter entscheidet furioses Derby

Rieken: „Wir sind gefordert, müssen das letzte Hemd geben“

Rieken: „Wir sind gefordert, müssen das letzte Hemd geben“

Acht Tore in 30 Minuten viel zu wenig zum Sieg

Acht Tore in 30 Minuten viel zu wenig zum Sieg

Phoenix zündet das Feuer

Phoenix zündet das Feuer

Kommentare