Uenzen - Beim 27. Vor-Silvesterlauf der Uenzer Sportfreunde gab es gestern klare Siege der Favoriten zu verzeichnen.

© ksy
Organisator Gert Kracke (Mitte) freut sich mit den Uenzen-Siegern Geronimo von Wartburg (links) und Christiane Golenia.
Während bei den Männern Geronimo von Wartburg (LG Kreis Verden) die 7,5 Kilometer lange Asphalt-Strecke in 24,10 Minuten am schnellsten absolvierte, war bei den Frauen Christiane Golenia vom LC Hansa Stuhr (33,14) nicht zu schlagen. Beide Athleten mussten sich nicht gerade verausgaben, wiesen sie im Ziel doch jeweils mehr als zwei Minuten Vorsprung vor den Verfolgern auf.
Apropos Ziel: Das lag nicht wie in den vielen Jahren zuvor beim Ausflugslokal Holschenböhl, sondern diesmal war Start und Ziel am Dorfgemeinschaftshaus in Uenzen. Organisator Gert Kracke nannte den Grund für die geänderte Streckenführung: „Im Lokal Holschenböhl fand parallel eine Trauerfeier statt. Da war klar, dass wir da nicht rein können. Deshalb haben wir die Variante mit dem Dorfgemeinschaftshaus gewählt.“
Für die Läufer/innen änderte sich nicht viel, denn die Distanz blieb gleich. „Auf der Hälfte der Strecke gab es einen kontrollierten Wendepunkt und von dort ab ging’s zurück nach Uenzen“, erklärte Kracke.
Thomas Ruminski setzte
andere Prioritäten
denn sie feierte einen Start-Ziel-Sieg und war hinterher zufrieden: „Alles gut – die Zeit, das Ambiente, die Organisation.“ Im kommenden Jahr plant die Sykerin noch einige Starts bei großen Duathlon-Events. „Aber jetzt wird erst einmal kräftig Silvester gefeiert“, verriet die Ausdauer-Sportlerin.
Bei den Männern ging’s ebenfalls alles andere als spannend zu. Von Wartburg, der in 23,56 Minuten auch den Streckenrekord hält, war einfach zu stark für den Rest des Feldes. Der gebürtige Göttinger, der in Leipzig studiert, verwies Routinier Frank Themsen (LG Bremen-Nord/26,45) klar auf Platz zwei. Auf Platz drei lief der erst 17-jährige Aaron Bachmann (TSV Asendorf/29,05).
Vorjahressieger Thomas Ruminski hatte mit dem Ausgang nichts zu tun, reihte sich nach 35,27 Minuten nur als 22. ein. Doch das hatte einen Grund, denn der 51-jährige aktuelle Straßen- und Countrylauf-Europameister der AK 50 begleitete seine Tochter Noreen. Mit Erfolg, denn die 14-Jährige belegte hinter Golenia Platz zwei bei den Frauen.
Mit insgesamt 59 Startern lag das Rennen von der Teilnehmerzahl her knapp über dem Vorjahr (53), so dass Kracke recht zufrieden war: „Das ist okay. Im nächsten Jahr werden wir das wieder machen. Aber dann hoffe ich, dass wir wieder zum Holschenböhl laufen können.“ · töb
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