Kreis-Diepholz - Von Matthias BorchardtREHDEN · Vergangene Woche erzielte er als Stürmer zwei Tore beim 5:0 in Wietzen, diesmal bot er als Innenverteidiger eine Klasse-Leistung: Timo Nowak vom BSV Rehden II hatte maßgeblichen Anteil daran, dass der Fußball-Bezirksligist am Sonnabend gegen Spitzenreiter TSG Seckenhausen-Fahrenhorst ein 0:0 erreichte.
Rehdens Spielertrainer Baya Baya lobte den kopfballstarken Allrounder aus dem Oberliga-Kader: „Timo hat super gespielt. Er ist mit seiner Erfahrung eine große Hilfe für uns.“ Der 30-Jährige war mit seiner Leistung „durchaus zufrieden“, sagte zum Kreisderby: „Vom Spielverlauf her geht das Ergebnis in Ordnung.“
Baya Baya freute sich vor allem über die Defensivarbeit: „Wir haben kein Gegentor kassiert. Das Unentschieden ist in einem ausgeglichenen Spiel gerecht.“
Gegen Ende der ersten Hälfte bemühten sich die Seckenhauser verstärkt um ein Tor. So wehrte BSV-Keeper Timo Nietsch nach einer Freistoß-Hereingabe von Julian Michel einen Kopfball von Kapitän Sascha Otten ab (37.). Und nur 180 Sekunden später parierte der Youngster mit Glanzparade einen Budelmann-Weitschuss (40.). Auf der anderen Seite setzte Cheema den Ball nach einer Vorlage von Maxim Dyck am langen Eck vorbei (42.).
Nach dem Wechsel ließ die Oberliga-Reserve dank der Innenverteidiger Timo Nowak und Sören Sandmann hinten kaum noch etwas zu. Die Rehdener hatten durch den eingewechselten Stürmer Cüneyt Özkan eine klare Chance, doch er scheiterte nach einem Baya-Zuspiel an Schlussmann Patric Lampe (55.). In der Folgezeit dominierten die Abwehrreihen. So stand die Vierer-Kette der TSG Seckenhausen-Fahrenhorst mit den Innenverteidigern Sascha Otten und Eike-Claas Müller sicher.
Zwar wollte Erdal Ölge bei einer Aktion mit Torben Budelmann (er ließ ihn auflaufen) einen zweiten Elfmeter von Schiedsrichterin Liane Lindenberg haben, aber sie gab richtigerweise keinen Strafstoß (77.).
In der Endphase fehlte den Hausherren die Kraft, um noch einmal Dampf zu machen. So verteidigten sie den einen Zähler. Die Seckenhauser dagegen wollten noch ein Tor erzielen, hatten drei frische Spieler gebracht. Und der eingewechselte Fabian Öhlerking besaß am linken Flügel noch eine gute Möglichkeit, fand aber in Timo Nietsch seinen Meister (85.).
Seckenhausens Trainer Wilco Freund wirkte zufrieden: „Mit dem Punkt gegen eine starke Rehdener Mannschaft können wir gut leben, obwohl wir in der ersten Halbzeit die klareren Chancen hatten.“
Facebook 'Like Box' wird geladen...




Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!
Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.
Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.
Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.