Kreis-Diepholz - Von Matthias BorchardtREHDEN · Er machte da weiter, wo er in der letzten Heimbegegnung der Saison 2010/2011 aufgehört hatte: Erdal Ölge vom Fußball-Oberligisten BSV Rehden erzielte wie beim 3:1 gegen Kickers Emden auch im ersten Heimspiel der Serie 2011/2012 beim 5:0 gegen den SC Langenhagen zwei Tore.
Der einzige Unterschied: Der 23-Jährige spielt nicht mehr im linken Mittelfeld, sondern als zweite Spitze an der Seite von Neuzugang Cüneyt Özkan.
Rehdens Neu-Trainer Jürgen Stoffregen fühlte sich bestätigt: „Erdal Ölge hat seine Aufstellung vollkommen gerechtfertigt.“ Immerhin ist die Konkurrenz im Angriff groß, denn in Person von Mehmet Koc, Timo Nowak und Benjamin Belka saßen immerhin drei Stürmer auf der Bank. Und Sergej Dikhtiar als weiterer Offensivmann fehlte diesmal.
Wie alle anderen Rehdener fiebert auch Erdal Ölge dem heutigen NFV-Pokal-Knüller um 19 Uhr gegen den Drittligisten VfL Osnabrück entgegen: „Wir freuen uns auf das Spiel und laufen mit breiter Brust auf. Wir werden in den 90 Minuten richtig Gas geben.“ Der gebürtige Osterholz-Scharmbecker traut seiner Mannschaft durchaus eine Überraschung zu: „Im Pokal kann alles passieren.“
Nach dem Pokal-Match konzentriert sich der in Rehden lebende Fußballer, der eine dreijährige Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik absolviert, voll auf die Meisterschaft. Der 1,73 Meter große Kicker verfolgt zwei Ziele: „Das wird zwar eine schwere Saison, aber wir wollen in die Regionalliga aufsteigen. Außerdem möchte ich mehr Treffer erzielen als in der abgelaufenen Saison. Letztendlich ist es egal, wer die Tore schießt. Hauptsache, wir haben Erfolg mit der Mannschaft.“
In der Spielzeit 2010/2011 hatte Ölge für den Tabellenachten der Oberliga viermal getroffen. Außerdem trug er zum Saisonende maßgeblich zum Verbleib des BSV Rehden II in der Bezirksliga bei. In fünf Begegnungen markierte er gleich acht „Buden“.
Der quirlige Stürmer befindet sich derzeit in guter Form: „Es klappt auch mit dem Toreschießen immer besser. So habe ich mir gegen den SC Langenhagen viele Chancen erarbeitet.“ Große Stücke hält Ölge von Coach Jürgen Stoffregen: „Ich lerne viel Neues bei ihm. Er lässt viel mit dem Ball arbeiten.“ Auf alle Fälle will der Fan von Werder Bremen (hier spielte er von der U 16 bis zur U 18) auch in den kommenden Wochen für positive Schlagzeilen sorgen.
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