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Saloka nach Comeback: „Handball macht mir Spaß“

Allrounder hilft der HSG Barnstorf/Diepholz weiter / TSG Hatten-Sandkrug gastiert

Saloka nach Comeback: „Handball macht mir Spaß“

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Barnstorf - Von Matthias BorchardtAuch Marek Saloka, Allrounder bei der HSG Barnstorf/Diepholz, ärgert sich noch über die erste Saisonniederlage des ambitionierten Handball-Oberligisten HSG Barnstorf/Diepholz beim Tabellenfünften HSG Schwanewede/Neuenkirchen. „Es hat bei uns gar nichts gepasst, wir haben in der Abwehr nicht richtig zugepackt und uns im Rückraum nicht durchgesetzt“, sagt der 32-jährige Routinier rückblickend.

Zwar erzielte der Slowake beim 26:27 neun Tore, aber auch er konnte dadurch die Niederlage nicht verhindern. Morgen will der Tabellenzweite in der Diepholzer Mühlenkamp-Halle diese Scharte auswetzen, wenn es um 20.15 Uhr gegen die TSG Hatten-Sandkrug geht. „Die Saison ist noch nicht entschieden, wir können immer noch aus eigener Kraft aufsteigen. Wenn wir weiter um die Meisterschaft spielen wollen, dann müssen wir aber die TSG Hatten-Sandkrug schlagen“, unterstreicht der Akteur mit der Nummer 17.

Seit fünf Begegnungen mischt Marek Saloka, nachdem er eineinhalb Jahre pausiert hatte, wieder in der ersten Mannschaft der HSG mit. Warum gab’s überhaupt eine Pause? „Die Familie geht vor, deshalb habe ich aufgehört“, sagt der Diplomsportlehrer und ergänzt: „Weil Denis Maksimovich im Dezember vergangenen Jahres verletzt war, habe ich mich entschlossen auszuhelfen.“

Da sich der Handballer durch Lauf- und Krafttraining fit gehalten hatte, fiel ihm der Einstieg zurück in den Mannschaftssport nicht schwer – zumal er das Gros der Spieler kannte. Mittlerweile ist Marek Saloka aufgrund seiner Erfahrung mehr als eine Alternative. „Handball macht mir Spaß. Es kann sein, dass ich bis zum Saisonschluss weiter spiele“, sagt der Mittelmann, der zuletzt in Schwanewede alle acht Siebenmeter sicher verwandelte.

Dem zweikampf- und abwehrstarken Allrounder ist es egal, auf welcher Position er zum Einsatz kommt: „Ich spiele da, wo ich gebraucht werde. Nur ins Tor gehe ich nicht.“ Auf alle Fälle fühlt sich Marek Saloka, der seit August 2005 das Trikot der HSG Barnstorf/Diep holz trägt, in guter Verfassung, um der Mannschaft

Mehrere Spieler

sind angeschlagen

im Kampf um die Meisterschaft weiter zu helfen.

Barnstorfs Trainer Heiner Thiemann ist froh darüber, dass er in Person von Marek Saloka noch ein Ass aus dem Ärmel ziehen konnte: „Marek hilft uns weiter, zumal er sehr clever ist. Das Handball spielen hat er nicht verlernt.“

Der 60-Jährige geht fest davon aus, dass es am Freitag Wiedergutmachung gibt: „Wir können ja nicht zweimal so schlecht spielen. Das war in Schwanewede unterirdisch.“ Gerade in der Chancenverwertung erwartet er eine bessere Quote.

Welches Personal dem HSG-Trainer morgen zur Verfügung steht, das entscheidet sich kurzfristig. Malte Helmerking (Rückenprobleme), Nils Mosel (schmerzhafte Rippenbogenprellung), Andrius Gervé (grippaler Infekt) und Lars Giesen (Magen- und Darmprobleme) sind angeschlagen. Auf alle Fälle müssen sich die Barnstorfer durchbeißen.

Im Hinspiel bekleckerte sich der Meisterschaftsanwärter beim 24:24 nicht gerade mit Ruhm. Andrius Gervé (2), Saulius Liutikas und Nils Mosel scheiterten gleich mit vier Siebenmetern an TSG-Torwart Christoph Kuper. Heiner Thiemann nimmt seine Mannschaft in die Pflicht: „Diesmal muss eine andere Leistung her.“ Er erwartet in allen Bereichen eine Steigerung. In der Abwehr droht den Gastgebern die meiste Gefahr von den Rückraumakteuren Sebastian Rabe, Robert Langner und Björn Schilke. Zu beachten gilt auch Linksaußen Florian Smarsli. Er hatte beim Unentschieden siebenmal ins Schwarze getroffen.

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