Bassum - Das waren Big Points, die leichtfertig vergeben wurden: Gegen den Abstiegskonkurrenten TV Oyten III, der zuvor sechs seiner sieben Partien in der Fremde verloren hatte, zogen die Landesliga-Handballerinnen des Tabellenvorletzten TSV Bassum in eigener Halle mit 22:23 (13:10) den Kürzeren. Jetzt brennt in Bassum der Baum!
„Es ist fraglich, ob wir in den verbleibenden sechs Spielen noch genügend Punkte sammeln können, um den Abstieg zu verhindern. Mit solch einer Leistung wie heute sicher nicht. Für mich ist die Landesliga abgehakt. Scheinbar sind wir in der Kreisoberliga besser aufgehoben“, fand TSV-Trainer Steffen Mundt deutliche Worte. Dabei betonte er seit Saisonbeginn immer
Steffen Mundt bleibt
auf alle Fälle Trainer
Er war maßlos enttäuscht – vor allem, da die Partie genauso verlief wie die anderen Spiele gegen Teams von unten: Nach ausgeglichenem Beginn (5:4/15.) setzten sich die Bassumerinnen auf 13:8 ab. Vor der Pause kassierten sie jedoch noch zwei Gegentore und später den Ausgleich zum 16:16 (45.).
Der Leistungseinbruch führte sogar bis zum 18:22, der nicht mehr aufgeholt wurde. „Es ist jedes Mal das gleiche: Wenn es eng wird, werden die taktischen Vorgaben über Bord geworfen. Jede Spielerin versucht es dann alleine“, erklärte der Coach und ergänzte: „Wir sind dann kein eingeschworenes Team mehr. Persönliche Befindlichkeiten stehen dann im Vordergrund. So können wir im Abstiegskampf nicht bestehen.“
Ob Abstieg oder nicht: Steffen Mundt bleibt auch in dieser Saison Trainer in Bassum. „Zum 31. Januar war die Deadline. Da beide Seiten zufrieden sind und den Vertrag nicht aufgelöst haben, bleibe ich hier – ob nun in der Landes- oder der Kreisoberliga“, kündigte Mundt an. · an
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