Freitagsspiele der 2. Liga

Nürnberg nach Torspektakel letzter, Würzburg gewinnt Derby

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Das Duell zwischen Bochum und Nürnberg war an diesem Freitagabend besonders spektakulär. 

München - Fußball-Zweitligist 1. FC Nürnberg rutscht nach einer weiteren katastrophalen Defensivleistung immer tiefer in die Krise.

Nach dem 4:5 (3:3)-Torfestival beim VfL Bochum zum Auftakt des 5. Spieltages sind die Franken nun Tabellenletzter. Besser machte es Aufsteiger Würzburger Kickers, der durch ein 3:0 (1:0) bei der SpVgg Greuther Fürth nun Zweiter ist. 1860 München ist dagegen durcheine 1:2 (1:2)-Heimpleite gegen Union Berlin auf seinem Weg in Richtung Aufstiegsplätze jäh gestoppt worden.

Für Bochum hatten Kevin Stöger (4.) und Felix Bastians (7., Foulelfmeter) vor 16.050 Zuschauern im Eiltempo 2:0 in Führung gebracht, nach dem Anschlusstreffer durch Edgar Salli (18.) stellte Peniel Mlapa (27.) den alten Abstand wieder her. Bis zur Pause brachten Dave Bulthuis (34.) und erneut Salli (45.+3) per Foulelfmeter den Club zurück ins Spiel, doch erneut der frühere U21-Nationalspieler Mlapa (55.) war ein zweites Mal für den VfL zur Stelle. Nach dem 5:3 durch Nils Quaschner (90.) setzte Shawn Parker (90.+2) für Nürnberg den Schlusspunkt.

Im Franken-Derby in Fürth avancierte Würzburgs David Pisot (10./79.) mit einem Doppelpack zum Matchwinner, ehe Tobias Schröck (84.) den Endstand herstellte. Durch den dritten Saisonsieg liegen die Kickers mit zehn Punkten zwei Zähler hinter Spitzenreiter Eintracht Braunschweig, kann jedoch im Laufe des Wochenendes noch überholt werden.

In der Münchner Allianz Arena gelang den Gästen ein Start nach Maß. Nach einem Freistoß von Kenny Prince Redondo staubte Steven Skrzybski in der 5. Minute zur frühen Führung der Elf von Trainer Jens Keller ab. Die "Löwen" ließen sich dadurch aber nicht entmutigen.

Mit dem jüngsten 2:1-Erfolg in Nürnberg im Kopf machte 1860 Druck und spielte gefällig nach vorn. Und wurde belohnt. Nach einem Handspiel von Collin Quaner bei einem Freistoß von Union verwandelte Michael Liendl in der 25. Minute den fälligen Strafstoß. Für die neuerliche Führung der Berliner sorgte dieses Mal Redondo selbst, der in der 40. Minute einen schwachen Rückpass von Milos Degenek zu 1860-Torwart Jan Zimmermann abfing und einschoss.

sid

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