WM-Affäre: DFB hofft auf Abschlussbericht in diesem Jahr

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Rainer Koch äußerte sich im Aktuellen Sportstudio zur WM-Affäre. Foto: Arne Dedert

Frankfurt/Main - Die Interimsführung des Deutschen Fußball-Bundes hofft noch in diesem Jahr auf einen Abschlussbericht zur WM-Affäre.

Der derzeitige DFB-Präsident Rainer Koch wollte im Aktuellen Sportstudio des ZDF am Samstagabend zwar kein Datum nennen, erklärte aber: "Herr Dr. Rauball hat neulich gesagt, er hofft darauf, dass bis Weihnachten alles fertig ist. Dem möchte ich mich anschließen. Wenn es allerdings dann Anfang, Mitte Januar wird, müssen wir auch zufrieden sein."

Koch und Ligapräsident Reinhard Rauball haben nach dem Rücktritt von Wolfgang Niersbach die Führung beim DFB übernommen. Die Untersuchungen der externen Ermittler der Wirtschaftskanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer würden davon abhängen, wann sich wichtige Zeugen zum Gespräch anbieten, sagte Koch.

So wird der wegen eines zwielichtigen Vertragsentwurfs mit dem früheren FIFA-Spitzenfunktionär Jack Warner (Trinidad und Tobago) in die Kritik geratene Franz Beckenbauer zu einer zweiten Befragung erwartet. Viele Sport-Größen halten trotz der Vorwürfe gegen den Kaiser in der WM-Affäre zu Beckenbauer.

Über das weitere Vorgehen in den Personal- und Strukturfragen innerhalb des DFB beraten die 21 Landesverbände am Dienstag in Hannover. "Wichtig ist, dass im deutschen Fußball die Einheit zwischen Profis und Amateuren gewahrt bleiben wird", sagte Koch und betonte: "Ich bin sehr sicher, dass wir am Ende der Versammlung auch eine einheitliche Position entwickelt haben werden." Mit diesen Vorschlägen werde man dann auf die Liga zugehen. Am Freitag steht in Frankfurt eine Präsidiumssitzung beim DFB an.

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