
Drei Punkte waren das selbsterklärte Ziel, doch die zwei Tore von Claudio Pizarro haben nicht gereicht. Schlusslicht SC Freiburg hat im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga zumindest noch einen wichtigen Punkt erkämpft. Werder Bremen bleibt noch auf Platz fünf, einen Zähler vor Bayer Leverkusen.

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Claudio Pizarro: Zwei Tore gemacht, aber mit seiner insgesamt fünften gelben Karte gegen Hoffenheim gesperrt.
Die Breisgauer kamen gegen den Europa-League-Aspiranten Werder Bremen zu einem hochverdienten 2:2 (1:1) und bleiben damit in der Rückrunde vor heimischer Kulisse ungeschlagen. Dabei bewiesen die Südbadener vor allem eine starke Moral.
Bremens Top-Stürmer Claudio Pizarro hatte die Hanseaten mit seinen Saisontreffern Nummer 14 und 15 (29. und 47.) zweimal in Führung gebracht, SC-Kapitän Cedrick Makiadi (32.) und Jonathan Schmid (70.) glichen jeweils aus. Vor 22.000 Zuschauern waren die Gäste aus Bremen zu Beginn die spielbestimmende Mannschaft, ohne jedoch zunächst hochkarätige Torchancen herauszuspielen. Freiburg war um einen geordneten Spielaufbau bemüht, machte sich durch Abstimmungsprobleme und leichtfertige Fehlpässe aber das Leben oft selbst schwer. Für die erste wirklich gefährliche Aktion sorgten dennoch die Breisgauer.
Der zweite Durchgang begann mit einem Paukenschlag: Nach einer traumhaften Kombination über die Stationen Tom Trybull und Mehmet Ekici brachte Pizarro sein Team zum zweiten Mal in Führung. In der Aktion war die gleiche Leichtigkeit zu erkennen, die die Gäste bereits zu Beginn des ersten Durchgangs andeuteten, aber nicht genügend genutzt hatten. Fehlende Konsequenz musste sich auch Stürmer Markus Rosenberg vorwerfen lassen, der aus aussichtsreicher Position nur den Pfosten traf und so die Vorentscheidung verpasste (55.).
Die Bremer versäumten es in der Folge, die Dominanz aus den ersten Minuten der zweiten Halbzeit beizubehalten und ließen Freiburg so immer wieder zu guten Möglichkeiten kommen. SC-Trainer Christian Streich hatte sein Team im Vergleich zur 1: 3-Auswärtspleite beim FSV Mainz 05 am vergangenen Wochenende auf mehreren Positionen umgebaut. Daniel Caligiuri und Matthias Ginter wurden durch Anton Putsila und Johannes Flum ersetzt. Auch der kroatische Neuzugang Ivan Santini nahm zunächst auf der Bank Platz. Dagegen schenkte Streich in der Innenverteidigung dem 20-jährigen Immanuel Höhn das Vertrauen, der den rotgesperrten Fallou Diagne ersetzte und so zu seinem Bundesliga-Debüt kam. Dieses feierte bei Werder Bremen auch Neuzugang Zlatko Junuzovic. Der 24-jährige Österreicher ersetzte den gelbgesperrten Philipp Bargfrede im rechten Mittelfeld. Beste Spieler bei den Hausherren waren Torschütze Schmid und Johannes Flum. Aufseiten der Bremer zeigten neben Doppeltorschütze Pizarro auch Junuzovic eine gute Leistung.
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