
Bremen - Im Breisgau ist's zwar meistens wärmer als im Rest der Republik, doch morgen beim SC Freiburg erwartet die Werder-Profis ein Eiskeller – mit vorhergesagten minus zehn Grad.
Bremens Trainer Thomas Schaaf kennt das beste Rezept gegen die klirrende Kälte: „Manche Leute ziehen sich ja die Stutzen bis über die Oberschenkel, viel freier Raum an Haut bleibt da nicht. Aber wer gut läuft, hat die besten Voraussetzungen, nicht zu frieren. Deshalb muss für uns an erster Stelle stehen, lauffreudig zu sein. Schwierig wird's nur dann, wenn Schnee fällt.“
Schaaf fordert also Vollgas – und Kapitän Clemens Fritz stimmt ihm zu. Im Training hingegen seien „Mütze und Handschuhe gar nicht schlecht – denn ab und zu unterbricht der Trainer ja für taktische Ansagen.“ Dann empfehle sich auch das Zwiebel-System: „Ich habe drei oder vier Schichten Kleidung an. Trotzdem macht's mir momentan mit so viel Sonne mehr Spaß als zum Beispiel bei null Grad und Regen.“
Nur die Getränkewahl hängt bei ihm nicht von äußeren Einflüssen ab. Wenn andere gern schon mal zum Pausentee greifen, „bleib' ich lieber bei Wasser oder diesen Sportdrinks“.
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